Alexander Blessin ist neuer Trainer von Borussia Mönchengladbach. Der Chefcoach, der in der letzten Saison noch beim FC St. Pauli arbeitete und mit den Kiezkickern abstieg, soll für neuen Schwung bei den Fohlen sorgen.
Dass er durch die lange Länderspielphase erst einmal Zeit hat, sich in Mönchengladbach zu akklimatisieren, ist sicher nicht falsch. Er lernt sein Mitarbeiter kennen, ebenso seine Vorgesetzten.
Und intern formuliert Blessin schon erste, klare Ziele und Vorgaben. Für den ein oder anderen Spieler der Borussia könnte das zur Folge haben, dass es in Zukunft ein wenig enger wird, was regelmäßige Einsätze angeht. Es gibt Stars, die zittern müssen!
Blessin greift bei Gladbach durch
Aus einem BILD-Bericht geht hervor, dass der neue Trainer die Zügel klar anziehen will. Schon bei seiner Antritts-PK enthüllte Blessin, was für ihn von essenzieller Bedeutung sein soll.
„Der einfachste Weg, sich Selbstvertrauen zurückzuholen, geht über die Zweikämpfe, über die Basics. Und wer da mitzieht, der wird auch belohnt. Es geht um eine Disziplin gegen den Ball, bei der jeder einfach mitmachen muss. Das ist für mich ein eisernes Gesetz“, erklärte der Trainer.

Es gibt Spieler, die sich jetzt umstellen müssen, ansonsten wird es für sie gefährlich. Dazu gehört Robin Hack, der offensiv zwar den Unterschied machen kann, defensiv aber Nachholbedarf hat. Auch bei Florian Neuhaus ist es der Fall, dass er zuletzt zwar half, aber eher als Techniker und Ballverteiler auffiel und nicht als Zweikampfspieler.
Weiterhin muss auch Wael Mohya, der junge Offensivspieler, der als großes Talent gehandelt wird, eine Menge lernen. Gerade bei ihm könnte es aber sein, dass er als Freigeist immer mal wieder Einsatzzeiten bekommt. Für alle ist jedenfalls klar, dass die ihr eigene Engagement im Spiel gegen den Ball hochschrauben müssen.









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