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Trotz Griechenland-Pleite: Klopp sorgt für Mega-Quote beim ersten DFB-Heimspiel
fussball-news.defussball-news.de·VonVjekoslav Keskic

Trotz Griechenland-Pleite: Klopp sorgt für Mega-Quote beim ersten DFB-Heimspiel

Sportlich wartet Jürgen Klopp weiterhin auf seinen ersten Sieg als Bundestrainer. Beim Interesse an der deutschen Nationalmannschaft ist der Klopp-Effekt dagegen deutlich zu spüren. Das 0:1 gegen Griechenland bescherte der ARD eine starke TV-Quote.

Durchschnittlich 10,97 Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntagabend Klopps erstes Heimspiel als Bundestrainer. Damit interessierten sich sogar noch mehr Menschen für die Partie als wenige Tage zuvor für seine Premiere gegen die Niederlande.

Das 1:1 in Amsterdam hatten bei RTL 10,63 Millionen Zuschauer in der ersten und 10,76 Millionen in der zweiten Halbzeit verfolgt. Trotz des ernüchternden Ergebnisses gegen Griechenland nahm das Interesse damit noch einmal zu.

Mehr als die Hälfte der jüngeren Zuschauer schaltet ein

Besonders deutlich wird die Zugkraft des DFB-Teams beim Blick auf die Marktanteile. Die ARD erreichte mit der Partie gegen Griechenland beim Gesamtpublikum einen Marktanteil von 45,6 Prozent.

In den jüngeren Zielgruppen fiel der Wert noch höher aus. Bei den 14- bis 59-Jährigen lag der Marktanteil bei 51,5 Prozent. Unter den 14- bis 49-Jährigen waren es sogar 55,0 Prozent.

Damit erreichte Klopps erstes Heimspiel mehr als die Hälfte des jeweiligen TV-Publikums in diesen Altersgruppen.

Auch der Vergleich mit dem Amtsantritt seines Vorgängers fällt deutlich aus. Als Julian Nagelsmann vor drei Jahren erstmals als Bundestrainer an der Seitenlinie stand, verfolgten weniger als acht Millionen Menschen den 3:1-Erfolg Deutschlands gegen die USA.

Gegen Serbien folgt der nächste Klopp-Test

Jürgen Klopp
Foto: Getty Images

Für die deutsche Nationalmannschaft geht es bereits am Donnerstag weiter. In München trifft die DFB-Auswahl um 20.45 Uhr auf Serbien. Die Partie wird im ZDF übertragen.

Klopp wird dabei mit einem veränderten Aufgebot antreten. Der Bundestrainer hatte für die vier Nations-League-Partien zwei unterschiedliche Kader zusammengestellt, um möglichst viele Spieler kennenzulernen.

Nicht mehr dabei sein wird unter anderem Joshua Kimmich – obwohl die Partie ausgerechnet in München stattfindet.

„Schwierig. Ich wäre gerne geblieben, aber ich verstehe auch, dass der Trainer noch andere Jungs kennenlernen möchte“, erklärte der Bayern-Kapitän. Der Wechsel sei allerdings von Beginn an Teil des Plans gewesen: „Dementsprechend werde ich von zu Hause aus die Daumen drücken.“

Ob Kimmich die Partie möglicherweise doch im Stadion verfolgt, ließ er offen. Während Klopp auf dem Platz noch auf seinen ersten Sieg wartet, zeigen die bisherigen Einschaltquoten jedenfalls: Das Interesse am Neustart der Nationalmannschaft ist groß.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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