Julian Pollersbeck hat den HSV bereits vor sechs Jahren verlassen. Die Verbindung zum Verein scheint jedoch bis heute ungebrochen zu sein.
Der frühere Hamburger Torhüter hält sich derzeit am HSV-Campus bei der U21 fit. Dabei findet er deutliche Worte über seinen ehemaligen Klub. „Fans, Stadion, Stadt – dieser Verein ist einfach ansteckend. Der hat mich infiziert“, erklärte der 32-Jährige gegenüber Bild. Für Pollersbeck ist der HSV bis heute „ein sehr besonderer Klub“, dem er dankbar sei, aktuell wieder auf dem Vereinsgelände trainieren zu dürfen.
Seine Rückkehr überraschte im Sommer viele Fans. Nachdem ein Wechsel zu Zweitliga-Aufsteiger Energie Cottbus nicht zustande gekommen war, stand der U21-Europameister von 2017 plötzlich ohne Arbeitgeber da. Auf seine Anfrage hin ermöglichte ihm der HSV, am Trainingsbetrieb der U21 teilzunehmen und sich für die nächste Transferperiode fit zu halten.

Pollersbeck fand fand sich also auf bekanntem Terrain ein. Zwischen 2017 und 2020 absolvierte er insgesamt 51 Pflichtspiele für die Rothosen. Anschließend zog es ihn zu Olympique Lyon, später spielte er unter anderem für den FC Lorient, den 1. FC Magdeburg und Jahn Regensburg.
Pollersbeck lobt HSV-Youngster
Aktuell trainiert Pollersbeck fünf- bis sechsmal pro Woche mit den deutlich jüngeren Spielern der U21. Das bereitet ihm sichtlich Freude. „Das Trainingsniveau ist hoch. Die jungen Burschen erinnern mich an meine Zeit als Youngster“, so der Keeper. Gleichzeitig wolle er seine Erfahrungen weitergeben: „Ich versuche zu helfen, wenn ich gefragt werde. Ich möchte damit dem Verein, der mich freundlicherweise aufgenommen hat, etwas zurückgeben.“
An ein Karriereende denkt Pollersbeck ohnehin nicht. „Ich bin noch lange nicht am Ende. Ich weiß, was ich kann“, betont der Schlussmann. Sein Ziel sei es, noch viele Jahre aktiv zu bleiben. Denn für ihn gilt nach wie vor: „Torhüter zu sein, ist der geilste Job der Welt.“ Womöglich bietet sich im Winter eine neue Gelegenheit dazu.









Kommentare