Der Sprung zu den BVB-Profis gelang ihm nicht. Doch in Frankreich blüht Paris Brunner auf. Der 20-Jährige verzückt die AS Monaco und glänzt in der deutschen U21-Auswahl. Angesichts dieses Höhenflugs stellt sich im Umfeld von Borussia Dortmund bereits eine spannende Zukunftsfrage: Gibt es irgendwann ein Wiedersehen?
Die Quote von Brunner in der noch jungen Spielzeit ist beeindruckend. Für seinen Klub traf das Offensiv-Juwel in sieben Pflichtspielen bereits sechsmal. Sein Torinstinkt ließ ihn auch in der U21-Nationalmannschaft nicht im Stich. Bei seinem Einstand drückte er der EM-Qualifikationspartie gegen Lettland seinen Stempel auf und steuerte zwei Treffer zum 4:0-Erfolg bei.
Auch bei Borussia Dortmund war man sich des riesigen Potenzials des Angreifers lange bewusst. Letztlich blieb Brunner der große Durchbruch beim BVB jedoch verwehrt – auch, weil er abseits des Rasens mit Disziplinlosigkeiten für Schlagzeilen sorgte. Im Sommer 2024 zog der Revierklub schließlich die Reißleine und verkaufte das Talent für vier Millionen Euro nach Monaco.
Angesichts der jüngsten Leistungsexplosion des Stürmers stellt man sich im Umfeld der Borussia umso mehr die Frage, ob sich die Westfalen beim damaligen Transfer eine Rückkaufklausel gesichert haben.
Lob von Klopp
Wie Sky-Reporter Patrick Berger im Podcast „Auffe Süd“ berichtete, wurde ihm von „zwei Seiten aus dem Verein“ bestätigt, „dass es eine theoretische Möglichkeit“ für eine Rückkehr gebe. Medienberichten (u. a. von Sky) zufolge hat sich der BVB beim Transfer im Sommer 2024 eine Rückkaufoption gesichert.
Laut Fussballtransfers ist aber auch ein sogenanntes „Matching Right“ im Gespräch. Demnach würde der BVB über jede Offerte für Brunner informiert. Die Dortmunder Bosse haben anschließend das Recht, mit dem Angebot des Konkurrenten gleichzuziehen. Details zu den genauen finanziellen oder vertraglichen Konditionen drangen bisher allerdings nicht an die Öffentlichkeit. Fest steht lediglich, dass Brunners Arbeitspapier bei der AS Monaco noch bis 2028 gültig ist.
Im Zuge seiner jüngsten Kadervorstellung äußerte sich Bundestrainer Jürgen Klopp über die Perspektive des einstigen BVB-Juwels. „Ich habe zwar nicht mit ihm gesprochen, aber wir kriegen natürlich alles mit. Ich kenne Paris“, erklärte der 59-Jährige. Der Chef-Coach fügte an, der Angreifer habe es in den vergangenen Wochen vor allem in einer Hinsicht „ganz toll gemacht – das Fußballerische“.

Neben den sportlichen Schlagzeilen sorgte der 20-Jährige Mitte September aber auch für negative Nachrichten. Mit einer „Kopf-ab-Geste“ während seines Torjubels beim 1:1-Unentschieden der Monegassen bei Racing Straßburg zog der Angreifer einigen Ärger auf sich. Die französische Liga reagierte im Nachgang deutlich. Brunner erhielt eine Sperre und muss nun bei zwei Spielen tatenlos zuschauen. Zwei weitere Partien sind zudem zur Bewährung ausgesetzt.










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