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Kein Larifari-Test! HSV geht Kopenhagen wie ein Pflichtspiel an
Nur die RauteNur die Raute·VonJule Stolpe

Kein Larifari-Test! HSV geht Kopenhagen wie ein Pflichtspiel an

Am Sonntag testet der HSV  im heimischen Volksparkstadion gegen den FC Kopenhagen aus Dänemark. Allein die Kulisse wird für ein Testspiel voraussichtlich extraordinär: Mehr als 50.000 Zuschauer werden den Testkick live im Stadion verfolgen. Und passend dazu berichtet die Bild jetzt davon, dass nicht nur die Rahmenbedingungen Anmutungen eines echten Pflichtspiels haben werden.

Auch das Trainerteam rund um Merlin Polzin nimmt die Sache wohl besonders ernst, und es wird kaum Unterschiede zu einer Partie in der Bundesliga geben. Das dürfte vor allem auch mit der sportlichen Situation zu tun haben. Der knappe Heimsieg gegen Köln kann wohl kaum darüber hinwegtäuschen, wie enttäuschend die ersten drei Saisonspiele verliefen. Umso wichtiger wird jetzt also sein, dass der HSV an die positiven Aspekte aus dem Köln-Spiel anknüpfen kann. Dafür soll in der langen Länderspielpause der Grundstein gelegt werden.

HSV-Test mit enormer Bedeutung

So sieht das auch Coach Polzin. „Der Test ist extrem wichtig. Wir werden das nicht angehen und sagen, jeder darf mal ein bisschen spielen, oder das hat für uns keine Relevanz. Sowohl die Trainingswoche jetzt als auch das Spiel sind extrem entscheidend für das, was kommt“, so Polzin zu Beginn der Testspielwoche.

Obwohl es erst am 10. Oktober gegen Hoffenheim weitergeht, trainiert der HSV schon in dieser Woche täglich zweimal. Die Abläufe der Mannschafts- und Taktikbesprechungen sollen gegen Kopenhagen genauso aussehen wie in der Bundesliga. Und auch drumherum wird die Partie mit dem nötigen Ernst behandelt werden; die Mannschaft trifft sich sogar am Spieltag im Teamhotel Grand Elysée.

Merlin Polzin
IMAGO

„Wir gehen das absolut wie ein Punktspiel an“, bestätigte Polzin. Es gehe erst einmal um prinzipielle Dinge und Verhaltensweisen, die der HSV in der Vorbereitung gezeigt habe. „Die haben wir teilweise gegen Köln oder in den ersten 70 Minuten gegen Leipzig besser gezeigt, aber noch nicht auf höchstem Niveau“, erklärte der Übungsleiter.

Dabei handele es sich um Dinge im Verteidigen, aber auch um Details im Angreifen. Der HSV wolle und müsse diese und nächste Woche sehr gut nutzen, um dauerhaft das Gesicht zu zeigen, das man sich in der Vorbereitung vorgenommen habe.

Treffen befreundeter Klubs

Neben der Ernsthaftigkeit sei aber auch die Vorfreude extrem groß. Polzin hob die besondere Beziehung zwischen den Vereinen und den Städten hervor. Er selbst sei selbst großer Anhänger der Stadt und ein Unterstützer des Vereins.

Und das soll sich auch auf den Rängen und im Fanshop zeigen: Ein spezieller Spielschal wird verkauft, zudem werden Tausende dänische Anhänger am Sonntag in der Hansestadt erwartet. Sie werden dank der Fanfreundschaft einen eigenen Stimmungsblock auf der Südtribüne bekommen.

Den gewöhnlichen Larifari-Testspieltrott umgibt diese Partie also auf jeden Fall nicht.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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