Michael Olise wirkt in der Öffentlichkeit häufig extrem verschlossen. Hinter dem ungewöhnlichen Verhalten des Bayern-Stars steckt offenbar einiges mehr.
Michael Olise begeistert die Fans des FC Bayern regelmäßig mit spektakulären Aktionen auf dem Platz. Sobald das Spiel vorbei ist, zeigt sich allerdings häufig ein völlig anderer Olise.
Bei Interviews beschränkt sich der 24-Jährige oftmals auf wenige Worte. Fotos als Spieler des Spiels absolviert er mit ernster Miene. Bei der Meisterfeier hielt er die Schale nur kurz in die Höhe, auf dem gemeinsamen Meisterfoto versuchte er sich sogar möglichst weit hinten zu verstecken.
Sein Verhalten sorgt deshalb immer wieder für Diskussionen. Der Eindruck, der dabei in der Öffentlichkeit entsteht, soll allerdings wenig mit dem Olise zu tun haben, den seine Mitspieler täglich erleben.
Intern zeigt Olise eine ganz andere Seite
Wie die Sport BILD berichtet, braucht Olise lange, um Vertrauen zu fremden Personen aufzubauen. Gegenüber neuen Mitarbeitern, Fans oder Medienvertretern verschließe er sich häufig. Große Menschenmengen und viel Aufmerksamkeit soll der Franzose ebenfalls als unangenehm empfinden.
Ganz anders sei das Bild innerhalb der Mannschaft. Dort gilt Olise als humorvoll und beliebt, wenn auch grundsätzlich eher ruhig. Besonders eng ist sein Verhältnis demnach zu Jamal Musiala und Alphonso Davies.
Hinzu kommt eine Einstellung, die manche seiner ungewöhnlichen Auftritte erklären könnte. Olise soll eine traditionelle Vorstellung vom Fußball vertreten: Die Mannschaft soll im Mittelpunkt stehen und nicht der einzelne Superstar. Entsprechend ungern spricht er über sich selbst oder steht alleine im Fokus.

Bei den Bayern genießt er auch wegen seiner Professionalität hohes Ansehen. Olise gehört laut dem Bericht regelmäßig zu den ersten Spielern am Trainingsgelände und absolviert zusätzliche Einheiten auf dem Platz und im Kraftraum.
Was von außen gelegentlich als distanziertes Superstar-Gehabe wahrgenommen wird, scheint intern deshalb vollkommen anders anzukommen. Olise sucht offenbar nicht besonders viel Aufmerksamkeit – außer mit dem Ball am Fuß.










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