Nach einer kuriosen Trainingsszene fällt BVB-Star Nico Schlotterbeck verletzt aus. Jürgen Klopp hielt den Vorfall zunächst für einen Scherz.
Der Ausfall von Nico Schlotterbeck trifft die deutsche Nationalmannschaft in der laufenden Länderspielphase. Der Verteidiger von Borussia Dortmund hat sich am rechten Sprunggelenk verletzt und ist bereits zu seinem Verein zurückgekehrt. Für einen ungewöhnlichen Moment sorgte allerdings die Entstehung der Verletzung: Zunächst bemerkten offenbar weder Jürgen Klopp noch einige Spieler, wie ernst die Situation tatsächlich war.
Passiert war das Missgeschick während einer Trainingseinheit in Herzogenaurach. Beim Aufwärmen veranstaltete die Mannschaft einen Wettbewerb, bei dem mehrere Teams mit dem Ball unterschiedliche Parcours bewältigen mussten. Die Atmosphäre war dabei laut einem Bericht der BILD ausgesprochen ausgelassen.
Schlotterbeck geriet während einer der Übungen an ein Hindernis und ging anschließend zu Boden. Weil zuvor viel gescherzt worden war, interpretierten seine Mitspieler die Szene zunächst offenbar als weitere spaßige Einlage. Auch Klopp und sein Trainerteam sollen nicht sofort erkannt haben, dass der Dortmunder tatsächlich verletzt war.
BVB bangt nach Schlotterbeck-Verletzung
Wie sehr die Situation zunächst missverstanden wurde, zeigte sich auch an der Reaktion von Finn Jeltsch. Der DFB-Neuling befand sich in unmittelbarer Nähe und klopfte Schlotterbeck dem Bericht zufolge zunächst lachend auf den Oberschenkel. Auch Klopp kam erst nach einigen Augenblicken hinzu.

Dann änderte sich die Stimmung. Schlotterbeck hatte sich beim Versuch, den Ball wieder unter Kontrolle zu bringen, den rechten Knöchel verletzt. Mannschaftsarzt Jochen Hahne kümmerte sich noch auf dem Platz um den 26-Jährigen. Klopp erklärte anschließend: „Nico ist einfach umgeknickt, ohne Gegner- oder Mitspieler-Einfluss. Das war einfach unglücklich. Ich hoffe, dass es nicht so lange dauert.“
Bei Schlotterbeck wurde eine Außenbandverletzung festgestellt. Eine Operation ist laut BILD nicht erforderlich, die weitere Behandlung übernimmt Borussia Dortmund. Wann der Innenverteidiger wieder spielen kann, bleibt offen. Damit ist auch fraglich, ob Schlotterbeck beim kommenden BVB-Heimspiel gegen Werder Bremen am 9. Oktober bereits wieder zur Verfügung steht.










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