Beim FC Schalke 04 konnte sich Sebastian Polter nicht durchsetzen. Inzwischen kickt der Stürmer im Amateurbereich.
Nach einem Abstecher zu Partizan Belgrad kehrte der 35-Jährige im August in seine Geburtsstadt zurück und ist mittlerweile als Spielertrainer bei Oberligist SV Wilhelmshaven tätig. Im Gespräch mit transfermarkt sprach der Ex-Schalker über seine bewegte Profi-Laufbahn und über sein Kapitel in Gelsenkirchen.
Nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga 2022 unterschrieb der ehemalige Nürnberger bei S04, konnte den erneuten Abstieg aber nicht verhindern. In der zweiten Liga kam er in der Hinrunde kaum noch zum Zug und wurde in der Rückserie der Saison 2023/2024 an Darmstadt 98 verliehen. Seine Rückkehr ans Berger Feld war nur von kurzer Dauer, nach einem Jokereinsatz im August 2024 verließ Polter Schalke dauerhaft in Richtung Eintracht Braunschweig. Insgesamt absolvierte der Mittelstürmer 35 Pflichtspiele für die Knappen, dabei erzielte er fünf Tore.
Schalke-Abstieg schmerzte Polter: „Tat im Herzen weh“
„Ich habe nie Versagensängste oder Druck verspürt, weil ich in jedes Training mit großer Dankbarkeit und Freude gegangen bin. Während der Zeit auf Schalke habe ich mich aber teilweise machtlos gefühlt“, sprach Polter nun offen über den Druck im Abstiegskampf mit einem Verein wie S04: „Machtlos, weil es mir extrem leidtat, dass Familienmütter oder -väter ihren Job verlieren, weil wir nicht in der Lage waren, zu gewinnen. Dieser Abstieg tat mir wirklich im Herzen weh, weil ich ihn unbedingt verhindern wollte und es durch eine Verletzung nicht konnte.“

Nun freut sich der als Wandervogel bekannte Stürmer (Polter spielte für sieben Klubs in der Bundesliga) auf seine neue Laufbahn als Trainer: „Ich möchte mich als Trainer genauso entwickeln, wie ich es als Stürmer getan habe. Ich starte demnächst mit der A-Lizenz, und mein Anspruch ist es, den Klub, aber auch die jungen Spieler auf ein neues Niveau zu bringen.“ In Wilhelmshaven ist der Ex-Schalker nicht der einzige ehemalige Profi im Kader. Auch der frühere Frankfurt Yanni Regäsel läuft für den Oberligisten auf.









Kommentare