Nach dem Aufstieg stehen beim FC Schalke 04 wichtige Personalentscheidungen an. Gleich sieben Profis kämpfen um ihre Zukunft in Gelsenkirchen.
Beim FC Schalke 04 könnten im kommenden Sommer einige Veränderungen im Kader anstehen. Mehrere Verträge laufen zum Saisonende aus – doch längst nicht jeder der betroffenen Profis darf sich große Hoffnungen auf eine weitere Zusammenarbeit machen. Besonders bei Ron Schallenberg, Maximilian Wöber und Hasan Kurucay dürfte die weitere Entwicklung entscheidend sein.
Schallenberg gehörte in der Aufstiegssaison zu den wichtigen Säulen der Mannschaft. Nach seiner Roten Karte zum Saisonauftakt geriet der 27-Jährige allerdings ins Hintertreffen. Neuzugang Satoshi Tanaka nutzte seine Chance und überzeugte auf der Position des Mittelfeldspielers. Laut BILD liegt die Wahrscheinlichkeit einer Verlängerung bei Schallenberg derzeit bei 60 Prozent. Entscheidend dürfte sein, ob er sich seinen Stammplatz zurückerobern kann.
Auch Wöber muss sich für einen neuen Vertrag empfehlen. Der Österreicher kam mit hohen Erwartungen nach Gelsenkirchen, konnte sich bislang aber noch nicht dauerhaft durchsetzen. Seine Chancen auf einen Verbleib werden auf 50 Prozent beziffert.
Schalke-Star Dzeko wohl vor dem Karriereende
Deutlich schlechter sieht es für andere Spieler aus. Finn Porath spielt unter Trainer Miron Muslic derzeit praktisch keine Rolle und stand noch nicht einmal im Profikader. Eine Verlängerung gilt deshalb als äußerst unwahrscheinlich.

Ähnlich ist die Situation bei Janik Bachmann und Bryan Lasme. Während Bachmann nur selten zum Einsatz kommt, erschweren bei Lasme auch wiederkehrende Verletzungspausen eine langfristige Planung. Bessere Aussichten besitzt dagegen Ersatzkeeper Kevin Müller. Der 35-Jährige hat seine Rolle hinter Loris Karius angenommen und gilt als verlässlicher Backup. Seine Chancen auf ein weiteres Jahr werden von der BILD auf 85 Prozent geschätzt.
Am wahrscheinlichsten erscheint derzeit eine Verlängerung mit Hasan Kurucay mit 90 Prozent. Der Verteidiger zeigte sich zuletzt allerdings unzufrieden mit den bislang ausgebliebenen Gesprächen. „Natürlich bin ich im Kopf ein bisschen enttäuscht, wenn ich sehe, dass meine Teamkollegen mit guten Leistungen neue Verträge bekommen. Ich bin Führungsspieler und habe keinen neuen Vertrag.“ Offen ist zudem die Zukunft von Edin Dzeko. Dass der inzwischen 40-Jährige nach dieser Saison noch einmal verlängert, bezeichnete die WAZ als „schwer vorstellbar“.









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