Heung-min Son, Hakan Çalhanoğlu und Jonathan Tah gemeinsam im HSV-Trikot? Nicht wenige Fans würden wohl nur allzu gerne sämtliche noch aktiven Ex-Rothosen auf einmal im Volkspark versammeln.
Ergänzt um weitere ehemalige Hamburger ergibt sich eine Mannschaft, die auf dem Papier einiges zu bieten hat. Berücksichtigt sind dabei nicht nur Spieler, die beim HSV als Profis aufliefen. Auch frühere Talente aus dem Nachwuchs finden ihren Platz, sofern sie ihre Karriere anschließend auf höchstem Niveau fortgesetzt haben. Entscheidend ist allein die HSV-Vergangenheit und natürlich die Frage, welche Qualität die Spieler heute mitbringen.
Jakob Golz: Im Tor bieten sich nur wenige prominente Optionen. Mit dem Sohn von Keeper-Legende Richard Golz gibt es einen Kandidaten, der mittlerweile mehr als 140 Drittliga-Spiele absolviert hat und zwischen den Pfosten von Aufstiegsaspirant Rot-Weiss Essen steht.
Josha Vagnoman: Hinter dem 25-jährigen Stuttgarter liegt ein herausragender Saisonstart, der mit einer Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft belohnt wurde. Bereits zum dritten Mal lief das HSV-Eigengewächs für die DFB-Elf auf.
Luka Vuskovic: Auch wenn er nur für ein Jahr und auf Leihbasis da war: Seine HSV-Zeit wird wohl kein Anhänger jemals vergessen. Der Weg zu einer Weltkarriere scheint vorgezeichnet und nahezu unvermeidbar.

Jonathan Tah: Dem Bayern-Star ist dieses Kunststück bereits gelungen. Seit mehreren Jahren zählt der gebürtige Hamburger zu den besten Innenverteidigern der Bundesliga und zum Stammpersonal der Nationalelf.
Douglas Santos: Auch der Stammlinksverteidiger der brasilianischen Nationalmannschaft besitzt HSV-Vergangenheit. Auf Vereinsebene kickt der technisch starke Linksfuß seit sieben Jahren für Zenit St. Petersburg.
Ein Ex-HSV-Mittelfeld mit internationaler Klasse
Vitaly Janelt: Der Mittelfeld-Abräumer darf derzeit ebenfalls zum ersten Mal Länderspielluft schnuppern. Beim FC Brentford gehört der frühere Jugendspieler des HSV zu den absoluten Leistungsträgern.
Hakan Çalhanoğlu: Sämtliche Fan-Sympathien hat sich der Türke durch seinen erstreikten Leverkusen-Wechsel im Sommer 2014 verspielt. Trotzdem schwang er sich später zum Weltklasse-Spieler auf und steht noch immer bei Inter Mailand unter Vertrag.
Amadou Onana: Sein HSV-Engagement war kurz, aber lohnenswert. 2019 ablösefrei verpflichtet, wechselte der Belgier nur ein Jahr später für satte sieben Millionen Euro. Seitdem kamen weitere sechs Millionen an Boni für den heutigen Aston-Villa-Star hinzu.
Heung-Min Son: Nach äußerst Erfolgreichen Jahren bei Leverkusen und Tottenham lässt der Flügelstürmer seine Laufbahn aktuell in der MLS ausklingen. Für die Spurs sammelte er satte 198 Scorerpunkte in der Premier League.

Filip Kostic: Beim HSV als Flop verschrien, hatte der dynamische Linksaußen in Frankfurt eine Schlüsselrolle beim Gewinn der Europa League 2022 inne. Nach vier Jahren bei Juventus ging es in diesem Sommer zur PSV Eindhoven.
Michael Gregoritsch: Im imaginären Duell mit dem fünf Jahre älteren Eric Maxim Choupo-Moting behält der Österreicher die Oberhand. Erst kürzlich avancierte er zum erfolgreichsten Torschützen der Augsburger Bundesliga-Geschichte.
Zusammengerechnet hat die fiktive HSV-Elf einen Marktwert von satten 201 Millionen Euro – und da sind weitere Ex-Hamburger wie Karim Coulibaly (RC Straßburg) oder Christian Nørgaard (FC Everton) noch gar nicht mit einberechnet.









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