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Debatte um Kimmich: Jetzt spricht Bayern-Trainer Kompany
FCBinsideFCBinside·VonSebastian Mittag

Debatte um Kimmich: Jetzt spricht Bayern-Trainer Kompany

Die Diskussion um Joshua Kimmich im DFB-Team sorgt weiter für Gesprächsstoff. Nun hat sich auch Bayern-Trainer Vincent Kompany dazu geäußert.

Die Rolle von Joshua Kimmich in der deutschen Nationalmannschaft bleibt eines der großen Diskussionsthemen nach den ersten Wochen unter Jürgen Klopp. Während der 31-Jährige beim FC Bayern unter Vincent Kompany unumstrittener Stammspieler ist, wird beim DFB darüber diskutiert, wie gut sein Profil zur Spielidee des neuen Bundestrainers passt.

Zuletzt hatte sich auch Lothar Matthäus in die Debatte eingeschaltet. Der Rekordnationalspieler betonte zwar, dass Kimmich als Kapitän für ihn spielen müsse. Gleichzeitig sieht er den Bayern-Profi nicht als klassische alleinige Sechs in Klopps bevorzugtem 4-1-4-1-System.

Matthäus brachte deshalb zuletzt Kimmichs Bayern-Teamkollegen Aleksandar Pavlovic als besseren Klopp-Sechser ins Spiel. Der 22-Jährige passe aus seiner Sicht besser auf die alleinige Sechserposition, weil Kimmich offensiver agiere und beim FC Bayern normalerweise durch einen zweiten zentralen Mittelfeldspieler abgesichert werde.

Nun wurde auch Kompany mit der Diskussion um seinen Führungsspieler konfrontiert. Große Bedeutung misst der Bayern-Coach der Debatte allerdings nicht bei.

Kompany will sich aus der Kimmich-Debatte heraushalten

„Ich versuche ganz oft rauszubleiben aus Mini-Debatten, weil das sind Mini-Debatten (…) Und nein, ich bin nicht beeinflusst von dem, was bei der Nationalmannschaft passiert. Ich glaube, dass es andersrum ist, dass die Nationalmannschaft beeinflusst ist, von was in einem Verein passiert“, erklärte Kompany bei Sky.

Damit macht der Belgier deutlich, dass die Diskussionen rund um Kimmich beim DFB für seine eigene Bewertung keine Rolle spielen. Beim FC Bayern gehört der Kapitän der Nationalmannschaft weiterhin zu den zentralen Figuren im Mittelfeld.

Die Unterschiede zwischen Klub und Nationalmannschaft liegen dabei vor allem in der taktischen Ausrichtung. Unter Kompany agiert Kimmich meist in einer Doppelsechs und erhält dadurch größere Freiheiten im Spielaufbau und im Vorwärtsgang. Klopp setzt beim DFB dagegen bevorzugt auf einen einzelnen Sechser vor der Abwehr.

Vincent Kompany
Foto: Getty Images

Genau aus diesem Unterschied ist die aktuelle Diskussion entstanden. Matthäus hatte zuletzt erklärt: „Kimmich ist Klopps Kapitän und muss daher für mich spielen. Eine klassische Sechs ist er allerdings nicht.“

Für Kompany ändert das nichts an Kimmichs Stellenwert beim FC Bayern. Während beim DFB also weiter über die ideale Rolle des Kapitäns diskutiert wird, gibt es in München derzeit kaum Anlass für eine vergleichbare Debatte. Unter Kompany ist Kimmich gesetzt – und seine Position im Bayern-Team steht unabhängig von den Überlegungen Klopps nicht infrage.

Quelle: FCBinsideZum Original

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