Footy
Hoher Druck, mögliche Entlassung: Köln-Coach Wagner muss im Derby liefern
fussball-news.defussball-news.de·VonRedaktion

Hoher Druck, mögliche Entlassung: Köln-Coach Wagner muss im Derby liefern

Der Druck auf Rene Wagner nimmt beim 1. FC Köln deutlich zu. Noch vor wenigen Tagen galt das Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach nicht als klassisches Endspiel für den Trainer. Inzwischen ist eine kurzfristige Trennung offenbar nicht mehr ausgeschlossen.

Nach Informationen von Sky Sport beobachten die Kölner Verantwortlichen vor allem die spielerische Entwicklung der Mannschaft kritisch. Einzelne Ergebnisse sollen nicht allein über Wagners Zukunft entscheiden. Zeigt der FC am Sonntag jedoch erneut eine enttäuschende Leistung, könnte die Trainerdiskussion entscheidend an Dynamik gewinnen.

Nur ein Sieg aus den ersten vier Spielen

Köln startete mit einem 3:2 gegen die TSG Hoffenheim in die Saison, holte aus den folgenden drei Partien jedoch nur noch einen Punkt. Auf das deutliche 1:4 beim VfB Stuttgart folgten ein 1:1 gegen Werder Bremen und eine 1:2-Niederlage beim zuvor noch punktlosen Hamburger SV. Nach vier Spieltagen steht der FC mit vier Punkten und 6:9 Toren auf dem 13. Tabellenplatz.

Erschwert wird Wagners Aufgabe durch die Ausfälle seiner beiden etatmäßigen Mittelstürmer. Thijs Dallinga fehlt mit einer Kreuzbandverletzung langfristig, Ragnar Ache kann aufgrund einer Muskelverletzung ebenfalls nicht mitwirken. Gegen Gladbach muss der Trainer als oauch eine funktionierende offensive Lösung ohne seine beiden Neuner präsentieren.

René Wagner
Foto: Getty Images

Wagner hatte die Mannschaft im März 2026 zunächst interimsweise von Lukas Kwasniok übernommen. Unter seiner Leitung holte Köln sechs Punkte aus den letzten sieben Saisonspielen und rettete sich als Tabellen-14. mit drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz. Anschließend erhielt der bisherige Assistent den Cheftrainerposten dauerhaft.

Ausgerechnet ein Derby könnte nun erneut eine Trainerentscheidung auslösen: Kwasniok musste nach einem 3:3 gegen Gladbach gehen. Weniger als sieben Monate später kämpft sein damaliger Nachfolger gegen denselben Gegner um seinen eigenen Arbeitsplatz.

Quelle: fussball-news.deZum Original

Kommentare