Maximilian Lüftl hat auf die öffentliche Kritik von Hasan Kurucay reagiert. Nun könnte beim FC Schalke 04 Bewegung in die Vertragsfrage kommen.
Im Vertragspoker zwischen dem FC Schalke 04 und Hasan Kurucay könnte sich eine Wende anbahnen. Nachdem der Innenverteidiger zuletzt öffentlich seinen Unmut über die ausbleibenden Vertragsgespräche geäußert hatte, scheint bei den Königsblauen nun Bewegung in die Angelegenheit zu kommen. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, sollen die Schalker Verantwortlichen zeitnah auf den 29-Jährigen zugehen.
Bislang hatte der Bundesliga-Aufsteiger noch keine konkreten Gespräche über eine Verlängerung des im Sommer 2027 auslaufenden Arbeitspapiers aufgenommen. Dabei gehört Kurucay längst zu den unverzichtbaren Spielern im Kader von Trainer Miron Muslic. Seit seinem ablösefreien Wechsel von Oud-Heverlee Leuven im Sommer 2025 hat sich der Abwehrspieler als feste Größe etabliert. Auch nach dem Aufstieg konnte er seine Bedeutung für die Mannschaft unterstreichen.
Für Unzufriedenheit sorgte beim türkischen Innenverteidiger vor allem der Umgang mit anderen Spielern. Während unter anderem Soufiane El-Faouzi, Adil Aouchiche und Mertcan Ayhan neue Verträge erhielten, wartet Kurucay weiterhin auf ein entsprechendes Angebot.
Sieben Schalke-Profis mit auslaufenden Verträgen
„Natürlich bin ich im Kopf ein bisschen enttäuscht, wenn ich sehe, dass meine Teamkollegen mit guten Leistungen neue Verträge bekommen“, erklärte der Abwehrchef nach dem 0:0 gegen Elversberg. Schalkes Sportdirektor Maximilian Lüftl zeigte Verständnis für die Aussagen des Routiniers. „Er ist seit über einem Jahr ein sehr wichtiger Spieler für uns, als Persönlichkeit und auf dem Rasen“, sagte er gegenüber der WAZ. „Trotzdem werden wir uns Zeit geben und allgemein keine Entscheidungen nach drei, vier Spielen der neuen Saison treffen. Wir haben alle auslaufenden Verträge im Blick und werden uns zu gegebener Zeit konkret damit auseinandersetzen“

Dass Schalke bislang zögert, könnte allerdings auch finanzielle Gründe haben. Nach Informationen der Sport Bild würde eine mögliche Gehaltserhöhung bereits mit der Vertragsunterschrift wirksam werden. Angesichts des angespannten Budgets könnte dies die Verhandlungen erschweren.
Kurucay ist zudem nicht der einzige Spieler mit einer ungeklärten Zukunft. Auch bei Ron Schallenberg, Edin Dzeko, Janik Bachmann, Bryan Lasme, Kevin Müller und Finn Porath laufen die Verträge nach aktuellem Stand im Sommer 2027 aus. Die kommenden Monate dürften deshalb für Schalkes Kaderplanung entscheidend werden.









Kommentare