Der FC Schalke 04 will seine Torflaute endlich beenden. Im Sturm verschärft sich der Konkurrenzkampf – und Trainer Miron Muslic hat gleich vier Optionen.
Vier hochkarätige Angreifer, aber bislang nur drei Saisontore: Beim FC Schalke 04 klaffen Anspruch und Wirklichkeit in der Offensive noch auseinander. Trainer Miron Muslic hat vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg am Sonntag (11. Oktober) allerdings gleich mehrere Gründe, auf eine baldige Besserung zu hoffen. Denn der Konkurrenzkampf im Sturm nimmt zunehmend Fahrt auf.
Während die Defensive mit nur vier Gegentreffern nach vier Bundesliga-Spieltagen überzeugt, wartet Schalke offensiv noch auf den Durchbruch. In drei Partien blieben die Königsblauen ohne eigenen Treffer. Muslic sieht darin jedoch keinen Grund zur Beunruhigung. „Auch letztes Jahr haben wir am Anfang eher Stabilität gewählt, bevor wir das Feuerwerk abgefeuert haben.“
Besonders Moussa Sylla hat zuletzt Argumente für einen Startelfeinsatz gesammelt. Der 26-Jährige erzielte während der Länderspielpause fünf Treffer in zwei Testspielen. Viermal traf er gegen Oberhausen, einmal gegen Lustenau. Muslic ist überzeugt: „Moussa brennt auf sein erstes Bundesligator.“
Doch Sylla ist keineswegs konkurrenzlos. Auch Junior Adamu meldet Ansprüche an. Der Österreicher erzielte zuletzt sein erstes Länderspieltor und kehrte mit reichlich Selbstvertrauen nach Gelsenkirchen zurück. Mit seiner Schnelligkeit, seinen Tiefenläufen und seinem aggressiven Pressing bietet er Muslic eine interessante Alternative.
Vier Schalke-Angreifer kämpfen um einen Platz in der Startelf
Hinzu kommt Edin Dzeko. Der 40-Jährige verabschiedete sich während der Länderspielpause aus der bosnischen Nationalmannschaft, hat mit Schalke aber noch einiges vor. „Edin hat einen Plan und etwas, das er noch abhaken möchte“, verrät Muslic. Ein mögliches Ziel: der Rekord als ältester Bundesliga-Torschütze.

Komplettiert wird das Sturmquartett von Hee-chan Hwang. Der Südkoreaner bringt Tempo, körperliche Stärke und Erfahrung mit. Nach seiner späten Rückkehr von der Nationalmannschaft dürfte er gegen Freiburg allerdings vermutlich zunächst als Joker gefragt sein.
Damit verfügt Muslic über vier unterschiedliche Angreiferprofile, die den Konkurrenzkampf zusätzlich verschärfen. Sylla besitzt aktuell die besten Karten für die Startelf. Doch auch seine Mitspieler drängen auf ihre Chance. Ob der interne Wettbewerb tatsächlich für mehr Torgefahr sorgt, könnte sich bereits am Sonntag in Freiburg zeigen. Dort braucht Schalke nach zuletzt drei deutlichen 0:4-Auswärtsniederlagen dringend ein Erfolgserlebnis.









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