Nach dem bitteren Remis gegen Werder Bremen fordert Lars Ricken eine Reaktion seiner BVB-Stars. Gegen Bodø/Glimt haben die Dortmunder zudem noch eine Rechnung offen.
Für Borussia Dortmund steht nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen Werder Bremen die nächste Bewährungsprobe an. Am Mittwoch (14. Oktober) gastieren die Schwarz-Gelben in der Champions League bei Bodø/Glimt. Sport-Geschäftsführer Lars Ricken erwartet dabei eine deutliche Leistungssteigerung – und erinnert an eine schmerzhafte Erfahrung mit den Norwegern.
„Mit Glimt haben wir noch eine Rechnung offen. Das 2:2 hat uns sehr wehgetan!“, erklärte der 50-Jährige gegenüber der BILD. Hintergrund ist das Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison. Damals verspielte Dortmund gegen Bodø/Glimt eine 2:1-Führung und musste sich mit einem Remis begnügen.
Die verlorenen Punkte trugen dazu bei, dass der BVB den direkten Einzug ins Achtelfinale verpasste und stattdessen den Umweg über die Playoffs nehmen musste. Diesmal soll es besser laufen. Nach dem 3:2-Erfolg gegen den FC Villarreal zum Auftakt der Königsklasse winkt den Dortmundern mit einem weiteren Sieg ein perfekter Start.
BVB-Boss Ricken reagiert auf bitteren Bremen-Patzer
Allerdings reist der BVB mit einer Enttäuschung im Gepäck nach Norwegen. In der Bundesliga gab die Mannschaft von Trainer Niko Kovac gegen Werder Bremen eine komfortable 2:0-Führung aus der Hand. Zwei späte Gegentreffer sorgten dafür, dass Dortmund erstmals in dieser Saison Punkte liegen ließ.

Besonders bitter: Weil auch der FC Bayern beim FC Augsburg patzte, verpassten die Westfalen die Gelegenheit, ihren Vorsprung auf die Münchner auszubauen. Ricken fordert deshalb Konsequenzen aus dem Rückschlag. „Wir müssen die richtigen Lehren aus dem 2:2 gegen Bremen ziehen. Solche Ausrutscher sollen nicht passieren, können aber mal vorkommen und sind umso ärgerlicher, wenn die Bayern auch nicht gewinnen“, sagte der Sport-Geschäftsführer.
Eine öffentliche Abrechnung mit den Profis kommt für ihn dennoch nicht infrage. Vielmehr hält Ricken an seinem Vertrauen in die Mannschaft fest. Nun liegt es an den BVB-Stars, dieses Vertrauen auf dem Platz zurückzuzahlen. Gegen Bodø/Glimt bietet sich die Gelegenheit, den Bremen-Frust abzuschütteln und gleichzeitig eine offene Rechnung aus der Vorsaison zu begleichen.










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