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Späte Pleite in Freiburg: Das sind die Schalke-Erkenntnisse
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonManuel Behlert

Späte Pleite in Freiburg: Das sind die Schalke-Erkenntnisse

Mit 1:2 unterlag der FC Schalke 04 am Sonntag dem SC Freiburg. Die Königsblauen mussten sich beim neuen Tabellenführer der Bundesliga knapp geschlagen geben. Nicht die Niederlage per sé, sondern die Umstände waren es, die für Unverständnis sorgten. 

Denn: Schalke spielte eine Weile in Überzahl, zu diesem Zeitpunkt stand es 1:1. Allerdings verpassen es die Gäste, in dieser Phase den Druck zu erhöhen, stattdessen wurde man teilweise langsamer im eigenen Spiel und generell weniger gefährlich, trotz aktiver Momente.

„Nach dem Platzverweis verlieren wir aber unsere Statik, und das muss ich auf meine Kappe nehmen, weil wir in den letzten 15 Minuten vielleicht zu mutig, zu gierig waren. Mit den Wechseln und dem Systemwechsel wollten wir die offensive Qualität von der Bank bringen, das hat heute nicht geklappt. Aber wir werden die Dinge klar ansprechen und werden daraus lernen“, so Miron Muslic nach dem Spiel.

Gier war vorhanden, ja. Schalke spielte nach dem Platzverweis der Freiburger zwar aktiv, aber ergebnislos, weil die Struktur gefehlt hat.

Was Schalke aus dem Freiburg-Spiel lernen muss

Es gibt Erkenntnisse, die Schalke mitnehmen kann und muss. Ganz wichtig: Schon kleinste Unaufmerksamkeiten bei ruhenden Bällen werden in der Bundesliga noch stärker bestraft. Das merkte man beim 1:0 der Freiburger. Ebenfalls eine Erkenntnis, die aber nicht neu sein wird, ist die Tatsache, dass die Gegner in der Bundesliga natürlich deutlich mehr Qualität von der Bank bringen können. Schalke hat hier jetzt keine Vorteile mehr. Klar, man brachte unter anderem Edin Dzeko, aber Freiburg eben Vincenzo Grifo und Keisuke Goto, die das Spiel entschieden.

Keisuke Goto, Hasan Kurucay und Nikola Katic
Foto: Getty Images

Das Spiel in Freiburg war nun kein großer Rückschritt. Eine Niederlage bei einem Europapokalteilnehmer kann immer passieren, vor allem dann, wenn man die Lehren aus der Entstehung zieht. Schalke weiß auf jeden Fall, dass man noch konzentrierter, mental noch wacher sein muss, und das über die gesamte Spielzeit bis in die letzte Sekunde.

Personell gab es allerdings auch eine Erkenntnis. Nämlich die, dass Adrian Gantenbein zurück ist. Das hat noch nicht einmal was mit seinem Tor zu tun, sondern mit der Art und Weise, wie er auftrat. Nämlich mutig, aktiv, mit Stringenz. Das ist positiv. Und ansonsten wird es für Miron Muslic und seine Mannschaft jetzt darum gehen, die Kompaktheit zu stabilisieren und für die Offensive noch neue Elemente in das eigene Spiel einzubauen.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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