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Trainer-Talente im Volkspark: Findet der HSV den nächsten Polzin?
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Trainer-Talente im Volkspark: Findet der HSV den nächsten Polzin?

Merlin Polzin ist das beste Beispiel dafür, dass der HSV nicht nur bei Spielern auf die eigene Nachwuchsarbeit setzt. Auch Trainer können im Volkspark den Sprung nach oben schaffen.

Damit sich solche Karrierewege künftig wiederholen, sucht der Verein jetzt gezielt nach neuen Trainer-Talenten. Wie die Bild berichtet, veranstaltet der Klub vom 9. bis 11. November am HSV-Campus ein dreitägiges Hospitationsprogramm. Ausgewählte Nachwuchstrainer sollen dabei einen Einblick in die tägliche Arbeit des Nachwuchsleistungszentrums erhalten. Auf dem Programm stehen unter anderem die Planung und Durchführung von Trainingseinheiten sowie Workshops zum fachlichen Austausch. Bewerben können sich Trainer mit B-Lizenz, die Deutsch und Englisch sprechen.

Dass das Interesse groß ist, zeigt der bisherige Rücklauf. Bereits in den ersten Stunden nach der aktuellen Ausschreibung meldeten sich rund 30 Interessenten. Bei der Premiere vor einem Jahr waren insgesamt etwa 60 Anfragen eingegangen. Am Ende sollen rund zehn Trainer ausgewählt werden. Wer teilnehmen darf, entscheidet der HSV dabei gezielt anhand der Bewerbungsprofile. Die Verantwortlichen können so potenzielle Kandidaten kennenlernen, die perspektivisch auch für eine Tätigkeit im Volkspark infrage kommen könnten.

HSV-Trainer stammen aus dem eigenen Nachwuchs

Wie genau ein solcher Weg im absoluten Idealfall aussehen kann, zeigt Polzin. Der 35-Jährige sammelte zunächst Erfahrungen in der HSV-Fußballschule, ehe er nach weiteren Stationen und jahrelanger Tätigkeit als Assistent zum Cheftrainer der Profis aufstieg. Auch seine Mitstreiter und engen Vertrauten Loic Favé und Richard Krohn waren zuvor im Nachwuchsbereich der Rothosen tätig.

Merlin Polzin
Foto: IMAGO

Das Trio kann auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken. Beim 3:2 in Hoffenheim bewies Polzin vor allem mit seinen Einwechslungen ein gutes Händchen. Miro Muheim glänzte mit einem Tor und einer Vorlage, Terem Moffi traf als Joker zum zwischenzeitlichen 2:2. Auch Eigengewächs Otto Stange brachte nach seiner Einwechslung frischen Wind ins HSV-Spiel. Sein vermeintlicher Treffer in der 81. Minute zählte allerdings wegen eines vorausgegangenen Foul- und Handspiels nicht.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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