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„Über Leistung nicht freuen": Gantenbein trotz Tor unzufrieden
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonTim Schoster

„Über Leistung nicht freuen": Gantenbein trotz Tor unzufrieden

Bundesliga-Premiere, Ausgleichstor und trotzdem kein Grund zur Freude: Adrian Gantenbein hadert nach der Niederlage beim SC Freiburg. Für den Schalker zählt allein, was am Ende auf dem Punktekonto steht.

„Das Tor interessiert mich nicht, da wir nicht gepunktet haben“, sagte Gantenbein. Er feierte sein Comeback, war darüber glücklich, aber eben nicht über die Ausbeute seiner Schalker.

Dabei hatte er die Partie im Breisgau zwischenzeitlich wieder offen gestaltet. Maximilian Eggestein brachte Freiburg in der 10. Minute in Führung. 20 Minuten später war Gantenbein nach einer Ecke von Robin Gosens zur Stelle und glich zum 1:1 aus. Am Ende stand trotzdem ein 1:2.

Besonders bitter: Ab der 64. Minute spielte Schalke in Überzahl, nachdem Freiburgs Yuito Suzuki Gelb-Rot gesehen hatte. Den Vorteil brachte die Mannschaft nicht ins Ziel. In der 85. Minute traf Keisuke Goto nach Vorarbeit von Vincenzo Grifo zum 2:1 für die Gastgeber, die zu diesem Zeitpunkt nur noch zu zehnt auf dem Platz standen.

Premiere nach Wochen der Geduld

Für Gantenbein selbst war das Spiel ein besonderes: In Freiburg stand er erstmals in der Bundesliga auf dem Platz. Miron Muslic baute seine Startelf im Vergleich zum 0:0 gegen Elversberg auf vier Positionen um, Gantenbein rückte dabei in die erste Elf.

Der Weg dorthin war lang. Nach einer Verletzung am rechten Sprunggelenk näherte er sich Anfang September wieder dem Spieltagskader. Zuletzt wurde er langsam und akribisch aufgebaut.

Adrian Gantenbein
Foto: IMAGO

„Ich habe mich gefreut und war bereit“, berichtet Gantenbein über seinen ersten Einsatz. Sein Tor beschrieb der Spieler so: „Ich habe draufgehalten und gehofft, dass der Ball den Weg ins Tor findet.“

Der Schalker sah einen guten Gegner, der es in diesem Spiel nicht schlecht machte. „Freiburg ist eine starke Mannschaft und steht nicht umsonst oben. Da war es nicht zu erwarten, dass wir den Gegner auseinanderspielen“, erklärte der Debütant.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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