Auch drei Tage danach sitzt der Schock beim HSV noch immer tief. Doch Nicolai Remberg selbst blickt bereits nach vorn.
Nachdem sich der Kapitän beim 3:2-Auswärtssieg gegen die TSG Hoffenheim einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen hatte, meldete er sich am Montagabend mit einem emotionalen Statement auf Instagram zu Wort. Seine Botschaft ist eindeutig: Er will stärker zurückkommen.
„Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden“, schrieb Remberg in Anlehnung an die ersten Momente nach der bitteren Diagnose. MRT-Untersuchungen am Samstagabend hatten den Verdacht bestätigt. Der Mittelfeldspieler muss operiert werden und wird dem HSV monatelang fehlen. Ob er in dieser Saison noch einmal auf den Platz zurückkehren kann, ist völlig offen.

Remberg sieht sich also mit einem ungewohnten Rückschlag konfrontiert. In seiner bisherigen Karriere war der Abräumer trotz seiner enorm körperbetonten Spielweise weitgehend von Verletzungen verschont geblieben. „Das werde ich nie, nie als selbstverständlich ansehen“, betonte er nun. Dass es ihn ausgerechnet als frischgebackenen Kapitän und absoluten Leistungsträger so schwer erwischt hat, macht den Ausfall umso bitterer.
Remberg sendet Botschaft an HSV-Athletikcoach
An Selbstvertrauen mangelt es dem 26-Jährigen trotzdem nicht. „Die nächste Zeit wird eine Herausforderung und eine Challenge, aber da braucht sich keiner Sorgen zu machen, dass ich nicht stärker zurückkommen werde“, kündigte Remberg an. Mit einem Augenzwinkern richtete er sich dabei auch an die Verantwortlichen für seine Rehabilitation: „Unsere Athletik, Reha-Trainer können sich jetzt schon warm anziehen.“
Seine Botschaft schloss der HSV-Profi mit einer persönlichen Kampfansage ab: „Ich habe schon andere Challenges überwunden und kann euch versichern, dass dieses Comeback persönlich wird.“ Es sind für Remberg typische Worte, welche die HSV-Fans zumindest im Rahmen der Umstände optimistisch stimmen dürften.









Kommentare