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Nach brisantem Bericht: FIFA dementiert zusätzliches Gehalt für Infantino
fussball-news.defussball-news.de·VonTill Gabriel

Nach brisantem Bericht: FIFA dementiert zusätzliches Gehalt für Infantino

Die FIFA hat auf die brisanten Berichte über eine zusätzliche Gehaltszahlung an Gianni Infantino reagiert. Der Weltverband äußerte sich deutlich.

Die englische Times hatte berichtet, dass der FIFA-Präsident 2024 1,76 Millionen US-Dollar zusätzlich zu seinem Gehalt erhalten haben soll und berief sich dabei auf eine Steuererklärung des Verbandes. „Die FIFA zahlt dem FIFA-Präsidenten kein zweites Gehalt und kommt allen Offenlegungspflichten in Bezug auf die Vergütung nach“, hieß es in einem Statement.

Und weiter: „Die FIFA weist nachdrücklich jegliche Behauptungen zurück, sie habe es versäumt, Finanzinformationen offenzulegen, oder gegen die FIFA-Statuten verstoßen. Die Finanzunterlagen der FIFA werden unabhängig geprüft, und sämtliche Angaben stehen im Einklang mit den steuerrechtlichen Vorschriften in der Schweiz, den Vereinigten Staaten und anderen Ländern.“

FIFA-Wahl: Neuendorf stellt sich entschieden gegen Infantino

Infantino peilt derzeit seine Wiederwahl als FIFA-Präsident im März 2027 an, muss aber inzwischen um seine erneute Wahl bangen. Nach mehreren Skandalen, darunter die Causa Balogun und die Pläne um die WM-Vermarktung haben zahlreiche Verbände ihre Unterstützung zurückgezogen. Es wird erwartet, dass die UEFA gemeinsam mit der AFC und der CONCACAF einen Gegenkandidaten ins Rennen schickt, bisher steht jedoch nicht fest, wer Infantino herausfordern soll.

Ein weiterer Eklat könnte dem Funktionär aus der Schweiz erneut auf die Füße fallen. Entsprechend deutlich fiel das Statement des Weltverbandes aus, der weiterhin hinter seinem Boss steht: „Über die jährliche Vergütung des FIFA-Präsidenten sowie über sonstige vertragliche Leistungen entscheidet der unabhängige Unterausschuss für Vergütungsfragen.“

Gianni Infantino
Foto: IMAGO

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hatte bereits ausgeschlossen, dass er Infantino im März seine Stimme geben wird. „Infantino ist seit zehn Jahren im Amt und hat eine Kultur in der FIFA etabliert, die eines grundlegenden Wandels bedarf. Wir können aber nicht den Bock zum Gärtner machen. Es kann nicht sein, dass derjenige, der die heutigen Zustände zu verantworten hat, den dringend nötigen Reformprozess steuert“, sagte der DFB-Chef im Tagesspiegel.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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