Borussia Dortmund hat im vergangenen Sommer mit Karim Adeyemi einen seiner talentiertesten Offensivspieler verloren. Der 24-Jährige wechselte für 22 Millionen Euro zum FC Barcelona und überzeugt dort bislang mit starken Leistungen. Beim BVB blickt man inzwischen offenbar kritisch auf den Transfer zurück. Die Verantwortlichen sollen aus dem Abschied des deutschen Nationalspielers Konsequenzen gezogen haben.
Adeyemi hat sich bei den Katalanen schnell zu einem wichtigen Bestandteil der Offensive entwickelt. In seinen ersten zehn Einsätzen für Barcelona erzielte der Angreifer vier Tore und bereitete drei weitere Treffer vor. Damit präsentiert sich der ehemalige Dortmunder in deutlich besserer Verfassung als über weite Strecken seiner Zeit beim BVB.
Dabei wollten die Schwarz-Gelben Adeyemi ursprünglich unbedingt halten. Allerdings lief sein Vertrag nur noch bis zum Sommer 2027. Da der Offensivspieler eine Verlängerung letztlich kategorisch ablehnte, blieb Dortmund nur noch die Möglichkeit, ihn zu verkaufen oder einen späteren ablösefreien Abgang zu riskieren.
BVB will Vertragsfehler nicht wiederholen
Wie die BILD berichtet, sind die Verantwortlichen von Borussia Dortmund mit ihrem eigenen Vorgehen im Fall Adeyemi inzwischen unzufrieden. Demnach habe man sich zu spät intensiv um eine langfristige Vertragsverlängerung bemüht.
Aus diesem Fehler wollen die Dortmunder nun lernen. Künftig sollen wichtige Leistungsträger deutlich früher an den Verein gebunden werden, um ähnliche Situationen zu vermeiden.
Konkret betrifft das aktuell drei Stammspieler: Waldemar Anton, Julian Ryerson und Gregor Kobel. Die Verträge des Trios laufen jeweils im Sommer 2028 aus.
Obwohl die Dortmunder damit noch ausreichend Zeit haben, möchten die Verantwortlichen offenbar keine unnötigen Risiken eingehen. Ziel ist es, möglichst frühzeitig Planungssicherheit zu schaffen und zu verhindern, dass die Spieler mit zunehmender Vertragslaufzeit unter Druck verkauft werden müssen.
Kobel, Anton und Ryerson sollen verlängern

Besonders bei Gregor Kobel dürfte eine langfristige Bindung hohe Priorität genießen. Der 28-jährige Schweizer gehört seit Jahren zu den wichtigsten Leistungsträgern und ist eine zentrale Figur in der Dortmunder Defensive.
Auch Waldemar Anton und Julian Ryerson spielen eine wichtige Rolle in den sportlichen Planungen. Beide bringen neben ihrer defensiven Qualität vor allem Erfahrung und Führungsstärke mit.
Nach Informationen der BILD bemüht sich der BVB deshalb darum, die Arbeitspapiere aller drei Spieler möglichst zeitnah zu verlängern.
Der Fall Adeyemi zeigt aus Dortmunder Sicht, welche Folgen eine gescheiterte Vertragsverlängerung haben kann. Zwar kassierte der BVB noch 22 Millionen Euro für den Offensivspieler, angesichts seiner aktuellen Leistungen beim FC Barcelona erscheint die Ablösesumme inzwischen allerdings vergleichsweise niedrig.
Mit einer frühzeitigen Verlängerung von Kobel, Anton und Ryerson wollen die Schwarz-Gelben nun verhindern, erneut in eine ungünstige Verhandlungsposition zu geraten. Ob sich alle drei Leistungsträger langfristig an den Verein binden lassen, bleibt abzuwarten.











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