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Droht ein Winter-Abgang? Wie Köln mit El Mala plant
fussball-news.defussball-news.de·VonLukas Neth

Droht ein Winter-Abgang? Wie Köln mit El Mala plant

Said El Mala sorgt beim 1. FC Köln weiter für Aufsehen. Mit seinem entscheidenden Treffer beim 2:1-Derbysieg gegen Borussia Mönchengladbach unterstrich der Offensivspieler erneut seinen Wert für die Geißböcke. Trotz des anhaltenden Interesses internationaler Klubs ist ein Abschied im Winter nach aktuellem Stand jedoch kein Thema. Geschäftsführer Thomas Kessler plant fest mit dem 20-Jährigen – und schließt einen späteren Millionen-Transfer dennoch nicht aus.

„Ich kann ganz klar sagen, dass wir fest damit planen, dass Said die gesamte Saison bei uns spielt“, stellte Kessler gegenüber der BILD klar. Der FC-Boss verwies dabei auch auf die Vertragsverlängerung des Flügelstürmers bis 2031.

Aktuell sehe er deshalb keinen Grund, sich mit einem möglichen Winterwechsel zu beschäftigen: „Deshalb gibt es für mich aktuell keinen Anlass, mich mit einem möglichen Wechsel im Winter zu beschäftigen. Unser gemeinsamer Fokus liegt darauf, dass Said sich hier weiterentwickelt und wir als Mannschaft erfolgreich sind.“

Bereits im vergangenen Sommer hatten unter anderem Borussia Dortmund und der FC Brentford Interesse am Kölner gezeigt. Ein Transfer kam nicht zustande. Stattdessen verlängerte El Mala seinen Vertrag zu verbesserten Konditionen. Nach Informationen der BILD liegen derzeit keine konkreten Angebote vor, das Interesse aus dem Ausland und insbesondere aus der Premier League bleibt allerdings bestehen.

Laut Kessler beschäftigt sich El Mala selbst aktuell aber nicht mit einem Abgang: „Ich muss Said sicherlich nicht festketten. Er ist ein toller Junge, der einfach große Freude daran hat, Fußball zu spielen. Er fühlt sich sehr wohl in der Mannschaft, und ich habe den Eindruck, dass er immer stärker mit dem Verein und seinem Umfeld zusammenwächst.“

Wagner plant mit El Mala in neuer Rolle

Auch sportlich könnte El Mala künftig noch mehr Verantwortung übernehmen. Weil die Angreifer Thijs Dallinga und Ragnar Ache ausfallen, möchte Kölns Trainer René Wagner den Offensivspieler häufiger im Zentrum einsetzen. Dabei soll er weiterhin zwischen dem linken Flügel und dem Sturmzentrum wechseln. Die zusätzliche Flexibilität könnte es gegnerischen Abwehrreihen erschweren, den Nationalspieler auszurechnen.

„Said soll sich seine Momente schnappen“, erklärte Wagner vor dem Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt. Der Coach verspricht sich von der neuen Rolle mehr Variabilität im Angriff. Besonders gefährlich könne El Mala werden, wenn er aus zentralen Positionen in die Räume auf den Außenbahnen vorstößt.

Nach Angaben des Trainers kam der Impuls auch vom Spieler selbst. „Er hat nach den Ausfällen gefragt, ob er da auch in Frage kommt. Und das, weil er sich da selbst auch wohlfühlt“, so Wagner.

Kessler stellt späteren Transfer in Aussicht

Dass Köln einen künftigen Wechsel nicht grundsätzlich ausschließt, hängt auch mit El Malas sportlichem und wirtschaftlichem Potenzial zusammen. Der Offensivspieler erzielte in der vergangenen Bundesliga-Saison 13 Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor.

Said El Mala
Foto: IMAGO

In der laufenden Spielzeit kommt er nach vier Ligaeinsätzen auf zwei Tore. Anfang Oktober feierte er zudem sein Debüt für die deutsche A-Nationalmannschaft. Sein Marktwert wurde zuletzt auf 50 Millionen Euro angehoben. Kessler traut El Mala den Sprung in die internationale Spitze zu und würde ihm diesen bei einem passenden Angebot wohl auch nicht verwähren.

„Wenn irgendwann ein Top-Klub anruft, können wir uns gerne über einen Transfer unterhalten. Aber bis dahin liegt es vor allem an Said selbst, wie weit sein Weg führt. Ich traue ihm ohne Frage zu, dass er sich zu einem internationalen Topspieler entwickeln kann.“, erklärte der Geschäftsführer.

Zunächst steht für den FC allerdings fest: El Mala soll die gesamte Saison in Köln bleiben und seine Entwicklung im Trikot der Geißböcke fortsetzen.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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