Wird der FC Bayern im kommenden Winter noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv? Nach dem enttäuschenden 3:3 bei Viking Stavanger und den zuletzt durchwachsenen Auftritten der Münchner wird bereits über mögliche Verstärkungen für die Mannschaft von Vincent Kompany spekuliert. Vor allem in der Defensive kursieren derzeit prominente Namen.
Einer davon ist Jules Koundé vom FC Barcelona. Der französische Nationalspieler wurde zuletzt erneut mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. Laut spanischen Medien sollen die Bayern die Situation des 27-Jährigen beobachten, der unter Trainer Hansi Flick zuletzt deutlich weniger Einsatzzeiten erhalten hat.
Doch wie konkret sind die Transferpläne an der Säbener Straße tatsächlich? BILD-Fußballchef Christian Falk hat sich im Podcast „Bayern Insider“ zu den Gerüchten geäußert und dabei für Ernüchterung gesorgt.
Koundé zum FC Bayern? „Not true.“
In der Podcast-Rubrik „True or Not True“ wurde Falk mit der Behauptung konfrontiert, dass sich die Münchner um eine Verpflichtung von Koundé im kommenden Winter bemühen würden. Seine Antwort fiel eindeutig aus: „Not true.“
Dabei ist das Interesse der Bayern am französischen Abwehrspieler grundsätzlich nicht neu. Bereits im vergangenen Sommer hatte Falk berichtet, dass Koundé seit Jahren auf der Liste des Rekordmeisters steht. Ein konkreter Transfer kam allerdings nicht zustande.
An der Ausgangslage hat sich offenbar wenig geändert. Die Münchner verfügen mit Konrad Laimer und Josip Stanisic bereits über zwei etablierte Optionen für die rechte Abwehrseite. Zudem kann Koundé auch in der Innenverteidigung eingesetzt werden, wo Bayern mit Dayot Upamecano, Jonathan Tah und Minjae Kim ebenfalls prominent besetzt ist.
Bayern-Bosse sind mit dem Kader zuf

rieden
Dass der Rekordmeister im Januar einen hochkarätigen Neuzugang verpflichtet, erscheint unter diesen Voraussetzungen wenig wahrscheinlich. Zumal die Bayern bereits im Sommer erheblich in ihren Kader investiert haben und die Verantwortlichen keinen Grund zum Nachjustieren sehen.
Entscheidend dürfte deshalb sein, ob sich in den kommenden Wochen personelle Veränderungen ergeben. Mögliche Abgänge könnten neue Möglichkeiten eröffnen. Ohne entsprechende Bewegung im Kader besteht dagegen wenig Anlass, die Defensive mit einem weiteren kostspieligen Spieler zu verstärken.
Hinzu kommt, dass ein Transfer von Koundé finanziell anspruchsvoll wäre. Der französische Nationalspieler besitzt in Barcelona noch einen Vertrag bis 2030.
Für die Bayern bedeutet das: Auch wenn die Verantwortlichen den Transfermarkt weiterhin beobachten, sind konkrete Wintertransfers bisher nicht geplant.










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