Steht Alphonso Davies beim FC Bayern vor einer ungewissen Zukunft? Obwohl der Kanadier zu den wichtigsten Spielern im Kader von Vincent Kompany gehört, schließen die Münchner einen Verkauf offenbar nicht grundsätzlich aus. Wie BILD-Fußballchef Christian Falk berichtet, wäre der Rekordmeister bei einem entsprechenden Angebot durchaus gesprächsbereit.
Im Podcast „Bayern Insider“ erklärte Falk, dass gleich mehrere europäische Topklubs Interesse am 25-Jährigen zeigen sollen. Demnach beschäftigen sich Real Madrid, der FC Barcelona und Manchester United mit dem Linksverteidiger.
Dass die Bayern einen Transfer grundsätzlich in Betracht ziehen würden, bestätigte Falk: „Das ist auch der Fall, man muss sagen, wenn das Angebot stimmt.“
Davies-Gehalt spielt bei Bayern eine Rolle
Ein entscheidender Faktor ist offenbar das hohe Gehalt des kanadischen Nationalspielers.
Die Bayern arbeiten seit geraumer Zeit daran, ihre Personalkosten zu reduzieren. Auch bei Davies könnte diese Überlegung in mögliche Transferentscheidungen einfließen.
„Er hat ein sehr hohes Gehalt, das ist bei Bayern ja momentan immer noch ein großes Thema. Man möchte immer noch weiter runtergekommen“, erklärte Falk.
Allerdings gibt es innerhalb des Vereins auch gewichtige Argumente gegen einen Abschied.
Vor allem Trainer Vincent Kompany gilt als großer Befürworter des schnellen Außenverteidigers und würde ihn nur ungern verlieren.
Bayern fordert deutlich mehr als 45 Millionen Euro

Das Portal Transfermarkt beziffert den aktuellen Marktwert von Davies auf 45 Millionen Euro. Eine Summe, die nach Einschätzung von BILD-Reporter Julian Agardi allerdings nicht ausreichen würde.
„Für 45 Millionen werden ihn die Bayern mit Sicherheit nicht abgeben“, stellte Agardi klar.
Der Journalist verwies insbesondere auf die außergewöhnliche Geschwindigkeit des Kanadiers, die ihn in Topform zu einer wichtigen Waffe im Bayern-Spiel macht.
Zwar haben die Münchner mit Nathaniel Brown inzwischen eine weitere Option für die linke Abwehrseite verpflichtet. Davies bringt allerdings Fähigkeiten mit, die nur schwer zu ersetzen sind.
Hinzu kommt seine Bedeutung innerhalb der Mannschaft. Der 25-Jährige gilt als beliebter Teamkollege und pflegt insbesondere zu Jamal Musiala eine enge Freundschaft.
Ein Abschied dürfte deshalb auch aus sportlicher Sicht sorgfältig abgewogen werden.
Fest steht: Die Bayern planen keinen überstürzten Verkauf. Sollte allerdings ein europäischer Topklub ein finanziell attraktives Angebot vorlegen, wären die Verantwortlichen offenbar bereit, sich mit einem möglichen Transfer zu beschäftigen.










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