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Zwei Remis in Folge: Was die Bayern-Bosse derzeit beunruhigt
fussball-news.defussball-news.de·VonFN-Redaktion

Zwei Remis in Folge: Was die Bayern-Bosse derzeit beunruhigt

Der FC Bayern hat zweimal nacheinander nur unentschieden gespielt. Die Münchner sind zwar weiterhin ungeschlagen, intern wachsen aber die Sorgen. Die Verantwortlichen beschäftigen sich offenbar mit gleich mehreren Baustellen.

Nach dem 2:2 in Augsburg kam der Rekordmeister bei Viking Stavanger in der Champions League nicht über ein 3:3 hinaus. Laut BILD stören die Bosse vor allem die zahlreichen individuellen Patzer. Sportvorstand Max Eberl sagte nach der Partie in Norwegen: „Wir machen einfach momentan zu viele Fehler. Das ist nicht das Niveau von unserer Mannschaft.“

Vorstandschef Jan-Christian Dreesen verlangte, dass das Team aus den jüngsten Rückschlägen lernt. Auch Trainer Vincent Kompany benannte die Schwächen offen. Der Platzverweis gegen Michael Olise soll intern besonders für Verärgerung gesorgt haben.

Offensive hängt an Kane und Olise

Sorgen bereitet dem Bericht zufolge auch der Angriff. Während Harry Kane und Olise verlässlich ihre Leistung bringen, bleiben andere Stammkräfte unter ihren Möglichkeiten. Luis Díaz traf in Stavanger erstmals seit dem ersten Bundesliga-Spieltag und hat in dieser Saison noch keinen Treffer vorbereitet.

Vincent Kompany
Foto: IMAGO

Weil der Kolumbianer schwächelt, verlagert sich das Münchner Spiel immer stärker auf Olises rechte Seite, was die Mannschaft berechenbarer macht. Zudem konnten Ismael Saibari, Tom Bischof und Nathaniel Brown in Norwegen kaum Akzente setzen. Lennart Karl und Minjae Kim enttäuschten ebenfalls, Kompany hat für die Rotation damit weniger Optionen.

Kimmich spricht von Alarmbereitschaft

Intern wird laut BILD auch über die lange Länderspielpause diskutiert. Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte bemängelt, dass die vielen Nationalspieler dadurch aus ihrem Rhythmus gekommen seien. Als alleinige Erklärung für die jüngsten Resultate wollen die Verantwortlichen das aber nicht gelten lassen.

Kapitän Joshua Kimmich vermisst die Bestform seiner Mannschaft schon länger. „Ich habe schon relativ zu Beginn der Saison gesagt, dass ich das Gefühl habe, dass wir noch nicht auf unserem Top-Level sind“, sagte er und ergänzte: „Innerlich bin ich in Alarmbereitschaft.“ An der Qualität des Kaders zweifelt der 30-fache Ansprechpartner der Kabine trotzdem nicht.

Panik herrscht in der Führungsetage dem Bericht zufolge nicht. Positiv bewertet wird dort, dass Spieler und Trainer die Schwierigkeiten klar benennen und keine Ausreden suchen. Am Samstag trifft der FC Bayern auf RB Leipzig.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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