Vor etwa vier Wochen verkündete der HSV seine Geschäftszahlen für die Saison 2025/26. Das Ergebnis war eindeutig: Der Klub hat wirtschaftlich neue Maßstäbe gesetzt!
„Die Umsatzgröße, dass wir im ersten Bundesligajahr 180 Millionen überschreiten, haben wir nicht für möglich gehalten“, erklärte Finanzvorstand Eric Huwer jetzt im Podcast „Football Finance“. Zur Einordnung: Der HSV erreichte die Bestmarke trotz Platz 13 in der Bundesliga. Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Erlöse um 44 Prozent, fünf von sechs Erlösbereichen legten zu. Allein die Einnahmen aus Partnerschaften wuchsen von 17,5 auf 31,4 Millionen Euro.
Diesen wirtschaftlichen Aufschwung schreibt Huwer vor allem der gewachsenen Verlässlichkeit des Vereins zu. Die jahrelange Unruhe und die daraus resultierende Häme habe ihn persönlich getroffen: „Wir wollten einfach nicht mehr diese Lachnummer sein.“ Stattdessen habe der HSV gezielt in Seriosität, Ruhe und stabile Beziehungen zu Aufsichtsrat, Partnern und weiteren Beteiligten investiert. „Das bekommen wir gerade doppelt und dreifach zurückgezahlt“, erklärte der 42-Jährige.

HSV-Boss macht große Transfer-Ankündigung
Die zusätzlichen Einnahmen sollen dabei nicht ausschließlich auf dem eigenen Festgeldkonto bleiben. So gab der HSV im vergangenen Sommer satte 31,1 Millionen Euro für Neuverpflichtungen aus. „Wir wollen das Geld nicht zurückhalten. Wir wollen es investieren“, stellte Huwer klar. „Das soll auch weiterhin der Weg sein. Wenn wir von Spielern überzeugt sind, die uns besser machen und die Leute hier begeistern, dann: Let’s go.“
Sportdirektor Claus Costa habe daher keinen Zwang gehabt, zunächst Transferüberschüsse erwirtschaften zu müssen. Einnahmen durfte er vollständig reinvestieren, zusätzlich stand ein durchaus beachtliches Budget zur Verfügung. Trotz aller Euphorie will der Finanzvorstand vorsichtig bleiben. „So hart es sich anhört: Der HSV kann auch wieder absteigen – und dafür müssten wir gewappnet sein“, stellte er klar. Bei aller Entschlossenheit will Huwer also auch weiterhin Vernunft walten lassen.









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