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Vier absolute Kracher: Die To-Dos für die Bundesligisten in Europa
fussball-news.defussball-news.de·VonManuel Behlert

Vier absolute Kracher: Die To-Dos für die Bundesligisten in Europa

In Europa geht es momentan Schlag auf Schlag. Nur eine Woche nach dem letzten Spieltag in den europäischen Wettbewerben geht es wieder zur Sache. Und für die Klubs aus der Bundesliga gibt es teilweise absolute Kracher, die auf dem Programm stehen. 

Unter anderem bekommt es der VfB Stuttgart in der Champions League zuhause mit Atletico zu tun. Der FC Bayern spielt gegen den englischen Meister Arsenal. Und auch die Freiburger, die in der letzten Saison in der Europa League noch im Endspiel standen, sind in der Conference League gegen einen guten Gegner, nämlich die AS Monaco, gefordert.

Für die Bundesligisten geht es darum, ihre beste Leistung zu zeigen. Und für sie ergeben sich natürlich auch einige To-Dos für diese Europapokalwoche.

Spannende Woche in der Königsklasse

Vier deutsche Mannschaften sind in der Champions League gefordert. Den Auftakt macht Borussia Dortmund bei Sabah in Aserbaidschan. Nach drei sieglosen Spielen in Folge gab Trainer Niko Kovac die Richtung vor. „Wenn wir gewinnen wollen, müssen wir die Tore erzielen. Die Abläufe müssen wir abrufen. Wir müssen viel schneller spielen, genauer, mehr abschließen. Morgen müssen wir mehr aufs Tor schießen, um vielleicht auch das Tor zu erzwingen“, so der Coach, der kürzlich verlängert hat. Genau damit hat er die oberste Priorität auf der To-Do-Liste auch schon hervorgehoben, man muss zwingender werden.

Niko Kovac
Foto: IMAGO

Das gilt zwar gewissermaßen auch für den VfB Stuttgart, der am Dienstag Atletico Madrid zu Gast hat, aber die Schwaben haben ganz andere Aufgaben. International lief es bisher sehr gut, genau daran muss man anknüpfen und die 0:1-Pleite beim HSV vergessen machen. Für Stuttgart ist es essenziell, dass man gegen einen Gegner, der sehr erfahren und abgezockt ist, von Beginn an physisch dagegen hält und auch im Kopf wach ist. Auf die Spielchen von Atletico darf man sich nicht einlassen. Man muss das Spiel als Highlight verstehen und auch so annehmen.

Alles rund um die Champions League findet ihr hier 

Am Mittwoch spielt der FC Bayern zuhause gegen den FC Arsenal. Und die größte Aufgabe ergibt sich anhand der Personalsituation. Michael Olise wird nicht zur Verfügung stehen, nachdem er sich gegen Stavanger einen Platzverweis abholte. Bayern muss ihn also ersetzen und hat momentan Probleme, einen vierten formstarken Offensivspieler zu finden. Sehr wahrscheinlich werden Luis Diaz, Ismael Saibari, Serge Gnabry und Harry Kane vorne spielen. Die Abstimmung in der Angriffsreihe wird essenziell wichtig sein .

Bleibt noch RB Leipzig. Die Mannschaft von Martin Demichelis hat eine ganz „einfache“ Aufgabe auf der To-Do-Liste: Man muss sich deutlich besser präsentieren als in München. Dort ging man mit 1:6 unter und offenbarte teils eklatante Schwächen. Das darf sich nicht wiederholen, sonst wird man auch im Bernabeu ordentlich unter Druck geraten.

Freiburg vor Belastungsprobe

Am Donnerstag stehen dann drei Spiele auf dem Programm, die mit deutscher Beteiligung einhergehen. Bayer Leverkusen spielt auswärts bei OFI Kreta. Und die Werkself muss schlicht und einfach im Flow bleiben. Patrik Schick trifft, wie er will, die Defensive wird sukzessive besser und auch generell scheint fußballerisch mehr und mehr zu passen. Das ist eine gute Basis.

Für die TSG Hoffenheim war der Sieg in Mönchengladbach enorm wichtig. Jetzt geht es zuhause gegen Olympique Lyon. Schaut man sich die Spiele der TSG an, dann ist vor allem die Balance ein wichtiger Punkt. Defensiv ließ man nämlich zu viel zu bisher. Das soll sich jetzt nicht wiederholen. Hoffenheim ist darauf aus, das Spiel zu kontrollieren und das Tempo oftmals zu verschärfen. Das kann der Schlüssel sein.

Freiburg spielt derweil in der Conference League gegen die AS Monaco mit Paris Brunner. Und Brunner mitsamt seiner Offensivkollegen geben schon die Marschroute für den Sportclub vor. Es geht nämlich darum, so kompakt wie möglich zu agieren. Monaco darf man auf keinen Fall zu viele Räume geben. Freiburg spielte schon am Wochenende gegen einen individuell starken Gegner, nämlich Bayer Leverkusen, wurde dort schon getestet, was die Herausforderungen jetzt angeht. Es wird der erste große Test in Europa in dieser Saison und die Balance auf dem Feld ist das A Und O.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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