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Vergleich mit Europas Top-Torhütern: So hoch schätzt Bayern Urbig ein
FCBinsideFCBinside·VonSebastian Mittag

Vergleich mit Europas Top-Torhütern: So hoch schätzt Bayern Urbig ein

Beim FC Bayern wächst das Vertrauen in Jonas Urbig weiter. Intern fällt die Einschätzung des 23-Jährigen inzwischen bemerkenswert deutlich aus.

Jonas Urbig soll beim FC Bayern im kommenden Sommer die Nachfolge von Manuel Neuer antreten. Die Verantwortlichen treiben diesen Plan bereits jetzt voran und wollen den 23-Jährigen in dieser Saison gezielt auf die Rolle als neue Nummer eins vorbereiten.

Wie Sport BILD berichtet, ist das Vertrauen in Urbig intern ausgesprochen groß. Die Münchner vergleichen den früheren Kölner offenbar längst nicht mehr nur mit anderen jungen Torhütern oder möglichen Bundesliga-Kandidaten.

Vielmehr geht der Blick inzwischen auf das höchste internationale Niveau.

Nach Informationen des Magazins sehen die Bayern selbst bei den europäischen Top-Torhütern derzeit keinen Keeper, bei dem es aus ihrer Sicht eine absolute Garantie dafür gäbe, dass er die Aufgabe beim FC Bayern besser lösen würde als Urbig.

Das ist eine bemerkenswerte Einschätzung – gerade weil in München in den vergangenen Monaten immer wieder verschiedene Torhüter als mögliche Optionen für die Zeit nach Neuer gehandelt wurden.

Bayern setzt lieber auf Urbigs Entwicklung

Die Haltung der Verantwortlichen erklärt auch, warum der Klub den eingeschlagenen Weg mit Urbig konsequent fortsetzen will. Statt sich frühzeitig auf einen teuren internationalen Toptransfer festzulegen, soll der Nationaltorhüter weiter aufgebaut werden.

Aus Sicht der Bayern zahlt Urbig dieses Vertrauen bislang mit Leistung zurück. Der 23-Jährige spielt schon jetzt abgeklärt und souverän. Regelmäßig überzeugt er mit starken Paraden und schnellen Reflexen.

Auch statistisch muss sich Urbig inzwischen nicht mehr verstecken. Laut dem Bericht wehrt er 69 Prozent der Schüsse auf sein Tor ab. Neuer kommt seit Sommer 2025 auf 65 Prozent.



Hinzu kommt Urbigs Entwicklung auf internationaler Ebene. Bei seinen ersten beiden Länderspielen für Deutschland gegen Serbien und Griechenland blieb er jeweils ohne Gegentor. Beim FC Bayern stand er in der laufenden Saison bislang viermal zwischen den Pfosten und kommt insgesamt auf 36 Pflichtspiele für die Münchner.

Intern scheint deshalb die Überzeugung zu wachsen, dass Urbig nicht erst irgendwann das Niveau für die Bayern-Nummer eins erreichen könnte, sondern schon jetzt näher an Europas Elite ist als vielfach angenommen.

Dass der Klub ihm in dieser Saison bewusst mehr und wichtigere Spiele geben will, passt zu dieser Einschätzung. Der Plan ist klar: Urbig soll bis zum möglichen Neuer-Karriereende nicht nur Erfahrung sammeln, sondern Schritt für Schritt zeigen, dass Bayern für die Zeit danach keinen spektakulären Torwart-Transfer braucht.

Quelle: FCBinsideZum Original

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