Borussia Dortmund mühte sich gegen Eintracht Frankfurt lange vergeblich. Dann kam Maximilian Beier, sah und traf zum 1:0-Sieg. Die BVB-Profis in der BVBWLD-Einzelkritik.
Gregor Kobel: Der gewohnt starke Rückhalt. In der ersten Hälfte verhinderte er mit einer Glanztat gegen den völlig freien Ebnoutalib den Rückstand (34.). Nach der Pause behielt er auch im dichten Frankfurter Pyro-Rauch die Nerven und lenkte einen gefährlichen Chaibi-Schuss stark über die Latte. Note: 2.
Waldemar Anton: Agierte in der Dreierkette als rechter Part. Gegen die schnellen Burkardt und Ebnoutalib hatte er wie die gesamte BVB-Abwehr phasenweise zu kämpfen, erlaubte sich im Stellungsspiel aber keine groben Schnitzer. Note: 3.
Ramy Bensebaini: Rettete in der Anfangsphase bärenstark mit einer Grätsche gegen Collins. Er hatte defensiv viel zu tun, schaltete sich im Aufbauspiel jedoch auch immer wieder mutig ein, wenngleich ihm die zündende Idee im Angriffsdrittel fehlte. Note: 3.
Nico Schlotterbeck: Übernahm den zentralen Part in der defensiven Dreierreihe. Abgesehen von der Anfangsphase, in der er sich ab und zu mit nach vorne einschaltete, konzentrierte er sich ganz auf die Absicherung. Ein fehlerfreier, wenn auch defensiv unspektakulärer Auftritt. Note: 3.
Daniel Svensson (bis zur 68. Minute): Hatte Pech, als sein abgefälschter Schuss in der 31. Minute nur auf der Lattenoberkante landete. Arbeitete defensiv solide und versuchte, das Offensivspiel über die linke Seite anzukurbeln. Note: 3.
Joey Veerman: Zog im Hintergrund die Fäden. Als souveräner Taktgeber verzeichnete er die meisten Ballkontakte und ordnete das Spiel. Sehr mannschaftsdienlich. Note: 2,5.
Felix Nmecha (bis zur 79. Minute): Ein unglücklicher Auftritt. Sein missglückter Rettungsversuch mutierte zur unfreiwilligen Vorlage für die Frankfurter Großchance in Hälfte eins. Vergab kurz vor der Pause per Linksschuss selbst eine Gelegenheit aus kurzer Distanz. Gegen den Ball oft zu nachlässig. Note: 4.
Julian Ryerson (bis zur 90.+2 Minute): Wie gewohnt laufstark und engagiert, allerdings mangelte es ihm an der nötigen Präzision. Seine Flanken misslangen ihm heute. Note: 4.
Guirassy scheitert an Atobolu
Marcel Sabitzer (bis zur 69. Minute): Rückte neu für Chukwuemeka in die Startaufstellung. Spulte wie gewohnt viele Kilometer ab, lieferte aber kaum offensive Impulse. Von seinen 17 Pässen fanden lediglich sieben den Weg zu einem eigenen Mitspieler. Note: 4.
Fábio Silva (bis zur 68. Minute): Vergab nach acht Minuten die erste gute Dortmunder Gelegenheit, als er an der Strafraumkante zu überhastet abzog und den Ball weit über das Gehäuse jagte. Konnte sich im weiteren Spielverlauf nur selten entscheidend durchsetzen. Note: 4.

Serhou Guirassy: Begann sehr agil und scheiterte in den ersten 20 Minuten zweimal am starken SGE-Keeper Atubolu – erst per Distanzschuss, dann bei einem etwas zu lässigen Heber. In der 53. Minute hatte er zudem Aluminium-Pech, als sein wuchtiger Kopfball an die Latte klatschte. Danach tauchte er merklich ab. Note: 3.
Einwechselspieler:
Maximilian Beier (ab der 68. Minute): Der gefeierte Matchwinner. Kam in der 68. Minute in die Partie und brachte sofort die fehlende Torgefahr. In der 80. Minute bewies er seine ganze Klasse. Zog von der linken Strafraumkante ab und schlenzte den Ball unhaltbar ins lange Eck zum viel umjubelten 1:0. Note: 2.
Ethan Nwaneri (ab der 68. Minute): Kam mit Beier in die Partie und sorgte im Mittelfeld sofort für deutlich mehr Kreativität. Prüfte Atubolu kurz nach seiner Einwechslung mit einem gefährlichen Schuss aus der Drehung. Note: 3.
Carney Chukwuemeka (ab der 69. Minute): Ließ seine hohe technische Qualität aufblitzen und arbeitete auch in der Defensive verlässlich mit. Note: 3.
Jobe Bellingham (ab der 79. Minute): Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.
Joane Gadou (ab der 90.+2. Minute): Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.











Kommentare