HSV-Keeper Daniel Heuer Fernandes hat nach der 0:1-Pleite in Paderborn Kritik an Schiedsrichter Martin Petersen geübt. Hintergrund ist die Entstehung des Siegtores.
Vor dem satten 17-Meter-Linksschuss von HSV-Leihgabe Rayan Philippe war Warmed Omari nach einem Zweikampf mit Felix Götze zu Boden gegangen. Der komorische Innenverteidiger kam zwar schnell zurück auf die Beine, konnte den späten Paderborner Siegtreffer jedoch nicht verhindern. Auch der Video-Assistent hatte nach kurzer Ansicht der Bilder keinerlei Einwände.
HSV: Heuer Fernandes vermisst eindeutige Linie
Das konnte Heuer Fernandes nur bedingt nachvollziehen. „Von meiner Seite aus war das vorher ein Foul“, bemängelte er im Sky-Interview. „Ich finde, die Spielleitung war das ganze Spiel über sehr kleinlich. Deswegen finde ich, dass dieses Bild dann nicht dazu passt.“
Eine Sache war dem Schlussmann jedoch wichtig: Er wollte die vermeintliche Fehlentscheidung von Schiri Petersen nicht als Ausrede für die schwache Leistung seiner Vorderleute gelten lassen: „Das ist keine Begründung, die wir finden werden. Wir gucken nur auf uns.“
Und weiter: „Wir fangen bei uns selbst an und schauen nicht auf Andere. Genau so werden wir auch weiter gehen. Heute gab es sicherlich auch Themen, die wir in Zukunft besser machen müssen.“

Heuer Fernandes war im Übrigen nicht der einzige Hamburger, der im Vorfeld des 0:1 einen Regelverstoß erkannt haben wollte. Auch Chefcoach Merlin Polzin reagierte an der Seitenlinie sichtlich aufgebracht und wurde dafür mit einer Gelben Karte verwarnt.
Schiedsrichter-Experte Patrick Ittrich pflichtete den HSV-Protagonisten bei. „Für mich ist das eher ein Foul als kein Foul. Die Linie des Schiedsrichters war eher kleinlich, deswegen hätte ein Pfiff in die Linie gepasst“, erklärte er im Nachgang bei Sky. Kaufen können sich die Rothosen von dieser Einschätzung selbstredend nichts.









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