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Vereins-Legende Kevin Großkreutz benennt BVB-Probleme
BVBWLDBVBWLD·VonMarcel Groß

Vereins-Legende Kevin Großkreutz benennt BVB-Probleme

Kevin Großkreutz ist mit den jüngsten Auftritten seines ehemaligen Klubs nicht zufrieden. Vor allem in der Offensive erkennt die BVB-Legende deutlichen Verbesserungsbedarf.

Kevin Großkreutz hat den Fußball von Borussia Dortmund in den vergangenen Wochen kritisch bewertet. Dem früheren BVB-Profi fehlt bei den Schwarz-Gelben vor allem die offensive Durchschlagskraft. Zwar sammelt die Mannschaft von Niko Kovac weiterhin Punkte, doch spielerisch sieht Kevin Großkreutz noch reichlich Luft nach oben. Gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner erwartet der 38-Jährige von seinem ehemaligen Verein ein anderes Auftreten.

Im Podcast „Viertelstunde Fußball“ machte Kevin Großkreutz deutlich, was ihm momentan beim BVB fehlt. „

Zu wenig Durchschlagskraft, zu wenig Power im Spiel, zu wenig nach vorne. Das war jetzt die letzten drei Spiele so“, erklärte der Weltmeister von 2014. Die Ergebnisse allein reichen ihm nicht aus. Borussia Dortmund müsse sich offensiv steigern und wieder häufiger selbst die Kontrolle über eine Partie übernehmen. „Das muss sich jetzt langsam wieder ändern“, findet der Ex-BVB-Star.

Besonders die vergangenen Begegnungen haben Kevin Großkreutz offenbar nicht überzeugt. Der ehemalige Dortmunder sieht die Probleme dabei nicht nur in einzelnen Situationen. Vielmehr fehlen ihm Spieler, welche Gefahr im gegnerischen Strafraum erzeugen können. Besonders schwer wiegt dabei der Ausfall von Konstantinos Karetsas. „So einer fehlt, der da draußen 1 gegen 1 geht. Der andere Grieche (Giannis Konstantelias, Anm. d. Red.) würde uns auch guttun. Das sieht man mal, da haben wir doch nicht die Spielertypen die den Unterschied machen“.

Kevin Großkreutz fordert mehr Mut vom BVB

Für Kevin Großkreutz hängt die Bewertung allerdings auch vom jeweiligen Gegner ab. Gegen Mannschaften wie den FC Bayern München könne Borussia Dortmund durchaus vorsichtiger agieren. Treffen die Schwarz-Gelben jedoch auf Klubs, die dem BVB individuell unterlegen sind, erwartet er einen deutlich offensiveren Ansatz.

Gegen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen im DFB Pokal fordert er deswegen auch Stürmer Fabio Silva in der Startelf an der Seite von Serhou Guirassy. Gegen den FC Bayern könne umdenken, um nicht zu offensiv zu spielen.

Trotz seiner Kritik sieht Kevin Großkreutz keinen Grund, die bisherige Arbeit von Niko Kovac grundsätzlich infrage zu stellen. Der BVB hat sich unter dem Trainer stabilisiert und präsentiert sich defensiv deutlich gefestigter. Genau diese Stabilität soll die Mannschaft nach Ansicht der Vereins-Legende nun mit mehr offensiver Qualität verbinden.

Kevin Großkreutz
Foto: IMAGO

Kevin Großkreutz kennt dabei selbst eine Dortmunder Mannschaft, die über aggressiven und mutigen Fußball zum Erfolg kam. Zwischen 2009 und 2015 absolvierte der gebürtige Dortmunder zahlreiche Pflichtspiele für die Schwarz-Gelben. Unter Jürgen Klopp gewann Kevin Großkreutz mit dem BVB zweimal die deutsche Meisterschaft und einmal den DFB-Pokal. Zudem erreichte er mit Borussia Dortmund 2013 das Finale der Champions League.

 

Quelle: BVBWLDZum Original

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