Borussia Dortmund konnte am Samstag einen 1:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt feiern. Maximilian Beier erzielte das goldene Tor für die Schwarzgelben, die in einigen Phasen wieder Probleme hatten, sich offen in Szene zu setzen.
Doch man ist zufrieden in Dortmund. Zufrieden damit, dass man nach den drei sieglosen Spielen jetzt den zweiten Erfolg nacheinander feiern konnte.
„Der Sieg ist keine Selbstverständlichkeit. Wir sind seit Ende August unheimlich viel unterwegs. Wir haben immer mehr Druck gemacht und uns die Eintracht dann zurechtgelegt. Es ist schön, dass zwei Spieler, die hereingekommen sind, das Spiel entschieden haben. Es ist natürlich gut auch fürs Selbstbewusstsein, wenn man nicht nur das Gefühl hat, dass man die bessere Mannschaft gewesen ist, sondern dass man mit drei Punkten rausgeht“, erklärte Lars Ricken im Anschluss an die Partie gegen die Hessen.
Dortmund mit einem Schrittchen nach vorn
Es war auch nun kein Spiel, das katastrophal schlecht war. Gerade in der Defensive war es bis auf einige kleine Wackler sogar recht souverän. Im Aufbau wurde mitunter ein wenig zu ungenau gespielt, kleine technische Fehler erlaubten den Hessen mitunter mal eine Chance. Aber großartig unter Druck geriet der BVB nicht.

Das größere Thema war einmal mehr die Kreativität im Spiel nach vorn. Ja, der Treffer von Beier war schön herausgespielt, aber im Endeffekt waren es zuvor viele Phasen, in denen das Tempo und die Ideen fehlten und die Chancen eher herausgearbeitet wurden. Ohne das Griechen-Duo Karetsas/Konstantelias und ohne Ethan Nwaneri in der Startelf waren es Akzente von Joey Veerman, die mal dafür sorgten, einen linienbrechenden Pass zu spielen. Marcel Sabitzer, der gemeinsam mit Fabio Silva und Serhou Guirassy offensiv agierte, ist kein Spieler, der für seine Dribblings oder seine Schnittstellenpässe bekannt ist. Deswegen ist ihm auch kein großer Vorwurf zu machen.
Was besser war als zuletzt, das war die Balance. Besser als zuhause gegen Bremen, auch besser als in Aserbaidschan, zweifelsohne. Deswegen war man nach dem Spiel auch nicht unglücklich und sah dieses Ergebnis und die Spielweise als einen kleinen Fortschritt an.











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