Die vielen schlechten Nachrichten rund um den FC Bayern gehen auch Kathleen Krüger nahe. Die Sport-Vorständin des HSV war viele Jahre für den Rekordmeister tätig und kennt sowohl Joshua Kimmich als auch Vincent Kompany.
Nach den jüngsten Schicksalsschlägen in München fand die 41-Jährige emotionale Worte. Vor dem HSV-Niederlage beim SC Paderborn wurde Krüger von Sky-Reporter Riccardo Basile auf die schwierigen Tage bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber angesprochen. „Ich glaube, die gesamte Woche bei Bayern München war eine intensive, nicht die sportliche, sondern tatsächlich die menschliche Ebene betreffend“, erklärte die HSV-Funktionärin.
Besonders der Trauerfall im familiären Umfeld von Kimmich beschäftigt Krüger. Der Nationalspieler fehlte deshalb bereits beim Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal (2:2) und steht auch beim Bundesliga-Duell gegen den SC Freiburg nicht zur Verfügung. „Wenn ich da auch nur an Joshua Kimmich und seine ganze Familie denke: Das ist dramatisch und macht was mit mir“, sagte Krüger.
Die Verbindung zwischen beiden reicht über das rein Berufliche hinaus. Während ihrer Zeit an der Säbener Straße pflegte die damalige Teammanagerin ein freundschaftliches Verhältnis zum Mittelfeldspieler. „Es gibt Spieler, die kommen auch einfach mal 30 Minuten vor dem Training ins Büro und mit denen spricht man dann auch mal über private Dinge“, berichtete sie einst im Vereinspodcast der Münchner. „Gefühlt ist man da auf einer Wellenlänge.“

HSV-Vorständin denkt an Kompany
Neben Kimmichs familiärer Situation sorgt sich Krüger auch um Bayern-Trainer Vincent Kompany. Der Belgier brach am Freitagnachmittag auf dem Trainingsgelände in München zusammen und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die genaue Ursache des medizinischen Notfalls ist bislang nicht geklärt.
„Ich denke da natürlich sehr, sehr stark an ihn, an die ganze Familie, jetzt auch an Vinnie und drücke ihm natürlich die Daumen, dass es ihm sehr, sehr schnell viel besser geht“, betonte Krüger.
Nach Angaben von Bayerns Sportvorstand Max Eberl befindet sich Kompany inzwischen in einem stabilen Zustand. Wann der 40-Jährige an die Seitenlinie zurückkehren kann, ist noch offen. Laut Eberl sei damit erst in mehreren Wochen zu rechnen.










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