Am Sonntagabend fand in La Liga der Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid statt. Die Katalanen gingen als Tabellenführer in diese Partie und wollten Real weiter distanzieren.
Die Königlichen wussten vorher, dass sie hier einen sehr guten Auftritt brauchen würden. Kurzfristig fiel nämlich auch noch Thibaut Courtois aus, nachdem der Ausfall von Vinicius Jr. aufgrund einer Sperre schon länger feststand.
Es war das erwartet intensive Spiel. Am Ende gewann Real Madrid nach einem aufregenden Duell mit 2:1.
Mbappe schockt den FC Barcelona
Schon von Beginn an war es ein sehr intensives Spiel. Nach einem Pedri-Fehler setzte sich Arda Güler nach nur vier Minuten erstmals in Szene, schoss den Ball aber aus spitzem Winkel über das Tor. Auf der Gegenseite hatte Anthony Gordon den ersten Abschluss. Real wollte schnell umschalten und das eigene Tempo ausspielen, Barca immer wieder seine Wucht und Dynamik ausspielen. Raphinha verzog aus 16 Metern, Lamine Yamal blieb immer mal wieder hängen.
Ein Spektakel war es nicht im Camp Nou, weil Real es gegen den Ball sehr ordentlich machte. Nach einer knappen halben Stunde musste der FC Barcelona erstmals verletzungsbedingt wechseln, als Xavi Espart raus musste. Für ihn kam Alejandro Balde. Nach 33 Minuten schloss Anthony Gordon aus spitzem Winkel ab, scheiterte aber an Lunin. Nach 41 Minuten traf Kylian Mbappe dann zur Führung für Real, aber das eher zufällig. Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite spielte Yan Diomande den Ball in die Mitte und Joao Cancelo schoss den Franzosen an. Dadurch flog der Ball in die linke Ecke – 0:1.

Beinahe hätte es die direkte Antwort gegeben, doch Yamal vergab eine Großchance aus kurzer Distanz, weil er den Ball deutlich am Tor vorbeilegte. Mit dem 1:0 für Real ging es in die Pause.
Mbappe hat das letzte Wort
Direkt nach der Halbzeit blieb das Spiel intensiv. Barca versuchte viel, Real konnte kontern. Eine sehr gute Konterchance wurde aber nicht genutzt, weil Jude Bellingham die falsche Entscheidung traf. Nach einer Stunde fiel dann der Ausgleich, nachdem die Katalanen zuvor einige Angriffe mit schwachen Pässen im letzten Drittel nicht zu Ende bringen konnten. Im Anschluss an einen schnell ausgeführten Eckball schlief die Real-Defensive, der Ball kam zu Raphinha und der ließ sich die Chance nicht entgehen – 1:1!
Nach 65 Minuten hielt Lunin überragend gegen einen Gerard-Kopfball. Barca war jetzt am Drücker. Auf der Gegenseite gab es mal die Möglichkeit zur Entlastung, Arda Güler schoss auf die kurze Ecke, aber Joan Garcia parierte. In der 78. Minute hatte Yamal plötzlich mal Freiraum und schoss den Ball knapp am rechten Eck vorbei.
In der 88. Minute setzte Real Madrid dann einen Nadelstich, der saß. Jude Bellingham leitete einen Angriff herausragend ein, Eduardo Camavinga wurde bedient, der sich mit seinen frischen Beinen durchsetzte und den Ball perfekt auf Mbappe spielte, der nur noch abstauben musste! Nach der Führung für Real spielten die Königlichen sehr clever, Barca hatte Probleme, noch einmal eine Druckphase zu erzeugen. Das 2:1 für Real war der Endstand!











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