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Ohne Vinicius: 3 Gründe, warum Real Madrid den Clasico gewinnt
fussball-news.defussball-news.de·VonManuel Behlert

Ohne Vinicius: 3 Gründe, warum Real Madrid den Clasico gewinnt

Am heutigen Sonntagabend findet der Clasico zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid statt. Die Katalanen haben bisher in der Liga beeindruckende Ergebnisse eingefahren und wollen jetzt auch ein Zeichen gegen die Königlichen setzen. 

Real ist hier klar der Herausforderer. Gerade, nachdem Barca sich zuletzt national die meisten Titel gesichert hat. Und dennoch gibt es die Hoffnung, dass ein Sieg gelingt, denn der Clasico ist ein ganz besonderes Spiel.

Verzichten muss Real Madrid auf Vinicius Jr., einen Spieler, der auch in großen Spielen den Unterschied machen kann. Allerdings: Yan Diomande wird immer besser und hat zuletzt richtig gut gespielt. Und der Ex-Leipziger ist einer der drei Gründe, warum sich Real hier doch etwas ausrechnen kann.

Diomande als essenzieller Faktor

Denn: Hansi Flick und der FC Barcelona werden mit einer großen Dominanz auftreten. Barca will den Ball haben, will das Spiel kontrollieren und mit hohem Risiko verteidigen. Die Kette steht hoch, die Abseitsfalle muss da funktionieren und das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall. Nun ist zwar auch Vinicius Jr. ein Spieler, der sehr viel Geschwindigkeit mitbringt, aber eben auch einen sehr großen Namen hat und immer die Aufmerksamkeit der Verteidiger auf sich zieht.

Vinicius Jr.
Foto: IMAGO

Natürlich ist auch Diomande kein unbeschriebenes Blatt, aber wird vielleicht nicht als solch eine Gefahr auserkoren wie Vinicius. Der Fokus beim Verteidigen könnte mehr auf Kylian Mbappe liegen. Dadurch ergeben sich womöglich Freiräume für Diomande. Und er ist ohnehin ein sehr geradliniger Spieler, der gerne selbst und schnell den Abschluss sucht. Das könnte eine Waffe sein, die ansteigende Form ist zudem ein Faktor bei ihm.

Mourinho und die großen Spiele

Zugegeben: José Mourinho war in den letzten Jahren in seiner Trainerkarriere bei Fenerbahce, der Roma und Benfica nicht allzu oft in Spielen involviert, die dem Clasico gleichen. Das wäre vermessen. Aber: Spitzenspiele gab es auch dort. Und auch wenn Mourinho dort keine makellose Erfolgsbilanz hat, blieb er sich im Vergleich zu früher treu. Schon im Vorfeld wurden die Medien angestachelt, es wurde die eigene Mannschaft gelobt, es wurde auf verschiedenste Dinge hingewiesen. Und es gab sie noch, die Duelle, in denen Mourinho als Sieger vom Feld ging.

Ein Beispiel: Das wichtige Spiel in der Ligaphase in der Champions League mit Benfica gegen Real Madrid mit einem Last-Minute-Tor von Torhüter Trubin, das am Ende mit 4:2 an die Portugiesen ging. Und Mourinho hat viel Clasico-Erfahrung aus vergangenen Tagen. Das kann ein Vorteil sein. Er wird alles daran setzen, seine Mannschaft zu motivieren und ihr vor dem Spiel einzuimpfen, wie man Barca schlägt und wie wichtig dieses Duell sein kann.

Die Katalanen werden gerade jetzt anfälliger

Beim FC Barcelona gab es zuletzt die ein oder andere personelle Problematik, Spieler waren angeschlagen oder verletzten sich und die ganz große Souveränität der Anfangsphase der Saison ist nicht mehr zu 100 % vorhanden. Das ist nicht einmal Meckern und wenn, dann wäre es eines auf dem allerhöchsten Niveau. Es geht nur darum, dass Barca jetzt ein wenig anfälliger ist als zum Saisonstart und die Tür zuweilen ein wenig mehr öffnet. PSG hat das ausgenutzt unter der Woche und immer wieder die Räume bespielt, die Barca wehgetan haben. Das kann ein wenig die Marschroute für Real vorgeben.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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