Während sich die Fußballwelt am Montagabend primär rund um den Ballon d’Or drehe, wurde auch Fußball gespielt. Und zwar in Paris. PSG spielte zuhause gegen Olympique Lyon und wollte die guten Leistungen der letzten Wochen bestätigen.
In der Ligue 1 war PSG bisher noch nicht in jedem Spiel brillant unterwegs. Die Ansprüche sind groß, vor allem, weil die Pariser der Serienmeister in Frankreich sind.
Eigentlich war die Partie für den Sonntagabend angesetzt, aber aufgrund der anhaltenden Unruhen in Frankreich bat die Polizei darum, das Spiel auf den Montag zu verlegen. Dem wurde seitens der Liga auch stattgegeben.
PSG hat den längeren Atem
PSG war durchaus gewarnt, denn Olympique Lyon ging in das Spiel und war in der Tabelle vor PSG platziert. Zudem hat Lyon eine sehr gute Mischung aus jungen Spielern und erfahrenen Anführern wie Corentin Tolisso im Kader. Aber der Branchenprimus und amtierende Meister muss sich natürlich nicht verstecken. PSG ging nämlich unter anderem mit Desire Doue, Ferran Torres, Vitinha und Joao Neves in dieses Duell.
Aber: Die Hausherren taten sich schwer. Man hatte technische Vorteile und spielte auch ganz gut flach aus der eigenen Defensive heraus, aber sehr zwingend wurde PSG nicht. Das Chancenplus hatte zweifellos PSG, allerdings machte Lyon die Räume eng, verteidigte clever. Die Statistiken zur Pause machten das deutlich: Die Gastgeber hatten 72 % Ballbesitz, aber „nur“ acht Schüsse, von denen vier auf das Tor gingen. Aufgrund des fehlenden Dauerdrucks stand es zur Pause 0:0.

Auch nach dem Seitenwechsel gab es PSG-Frust. Lyon spielte es clever, machte wenig Fehler und bei den Hausherren war zu spüren, dass man unzufrieden war. Maghnes Akliouche holte sich eine gelbe Karte ab. Es dauerte bis zur 72. Minute, ehe der Bann gebrochen war. Senna Mayulu, der junge Mittelfeldspieler, brachte PSG in Führung. Jetzt hatte plötzlich Lyon den Druck. Doch PSG hatte den längeren Atem, Mika Godts, der im Sommer aus der Eredivisie kam, erzielte das 2:0 für den Favoriten. Das war auch der Endstand.










Kommentare