Geht er oder bleibt er? Wochenlang tobte die Diskussion um einen Abschied Nico Schlotterbecks von Borussia Dortmund. Doch der Innenverteidiger blieb. Aber für wie lange?
Schlotterbeck besaß eine Ausstiegsklausel, die für exakt drei Top-Vereine Gültigkeit besaß – seiner Vertragsverlängerung bis 2031 zum Trotz. Namentlich bekannt waren der FC Liverpool und Real Madrid. Nein, der FC Bayern München zählte nicht zu den Auserwählten. Durchaus plausible Spekulationen gab es hingegen über den FC Barcelona.
Am 15. Juli 2026 lief die Klausel ab. Zu jenem Zeitpunkt plagte sich der Abwehrmann des BVB noch mit den Auswirkungen eines Innenbandrisses im Sprunggelenk, den er sich im zweiten Gruppenspiel bei der Fußball-WM gegen die Elfenbeinküste zugezogen hatte. Einem Wechsel zuträglich war die Verletzung sicher nicht. Also blieb Schlotterbeck bei den Schwarz-Gelben.
Bei Borussia Dortmund liefert er verlässlich seine Leistung ab. Dass die Westfalen in sieben Bundesligaspielen erst vier Gegentreffer kassiert haben, ist nicht zuletzt der Verdienst des gebürtigen Waiblingers.
Barça auf der Suche
Die Diskussionen über einen Abschied Schlotterbecks aus Dortmund sind weitestgehend verstummt – zumindest in Deutschland. Abgeschrieben hat der FC Barcelona den 30-maligen Internationalen allerdings nicht, wie fichajes.net zu berichten weiß. Demnach fahnden die Katalanen weiterhin nach einer Verstärkung für ihr Defensivzentrum. Die Verpflichtung eines gestandenen Innenverteidigers genieße absolute Priorität, heißt es.
Um dem jungen hochtalentierten Pau Cubarsí (19) einen spielstarken Partner zur Seite zu stellen, sucht Sportdirektor Deco (49) gezielt nach einem Linksfuß. Als potenzielle Kandidaten hat er Jon Martín (20/Real Sociedad), Pau Torres (29/Aston Villa) sowie Schlotterbeck im Visier. Das Trio gilt als besonders passsicher und stark im Spielaufbau. Damit verfügen sie über wichtige Grundvoraussetzungen für das von Barça bevorzugte hohe Verteidigen.

Auf der Wunschliste des Tabellenführers aus La Liga stehen weiterhin ein offensiver Rechtsverteidiger sowie ein Mittelstürmer. Das Trainerteam um Hansi Flick (61) überlasse bei der Auswahl nichts dem Zufall und werde die potenziellen Neuzugänge im November und Dezember 2026 persönlich vor Ort beobachten, heißt es in dem Bericht.
Der Vorstand hat den strategischen Fahrplan für den kommenden Sommer bereits festgelegt. Das große Ziel ist es, Flicks Transferwünsche zu realisieren und einen Kader zu formen, der bereit für den Titelgewinn in der Champions League ist.











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