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„Berechenbarer Lulatsch": Ex-Nationalspieler kritisiert Woltemade
fussball-news.defussball-news.de·VonJanis Kliesch

„Berechenbarer Lulatsch": Ex-Nationalspieler kritisiert Woltemade

Nick Woltemade spielt in dieser Saison auf Leihbasis für Juventus Turin. Newcastle United hatte den deutschen Nationalspieler erst im Sommer 2025 vom VfB Stuttgart verpflichtet. Nach einer eher enttäuschenden Rückrunde folgte zuletzt der Wechsel nach Italien. Bei Juventus kommt Woltemade bislang auf zehn Einsätze mit drei Toren und einer Vorlage. Vor allem in der UEFA Europa League konnte der Deutsche bereits überzeugen.

In der letzten Woche steuerte Woltemade gegen Stade Rennes im Europapokal zum Beispiel einen Treffer und einen Assist bei. Trotzdem steht der 24-Jährige in Italien immer wieder in der Kritik. Jüngst äußerte sich auch ein ehemaliger italienischer Nationalspieler deutlich über den Angreifer. Dabei nahm er nicht neben Woltemades Spielweise auch dessen Zusammenspiel mit Sturmpartner Randal Kolo Muani ins Visier!

Marco Borriello kritisiert Woltemade scharf

Marco Borriello hat deutliche Kritik an den Leistungen von Nick Woltemade für Juventus Turin geäußert. Das geht aus einem Artikel der Gazzetta dello Sport hervor. Die Sportzeitung zitiert den ehemaligen italienischen Nationalspieler: „Er ist ein langer, technisch versierter aber auch berechenbarer Lulatsch.“ Der deutsche Angreifer spielt seit September auf Leihbasis für den Rekordmeister der Serie A. Bisher kommt er insgesamt auf zehn Einsätze mit drei Toren und einer Vorlage für die Italiener.

Woltemade
Foto: IMAGO

Auch vom Sturmduo mit Randal Kolo Muani hält Borriello wenig. Über die zwei ehemaligen Bundesliga-Spieler sagte er: „Beide mögen den Strafraum nicht.“ Somit kritisiert der 44-Jährige insbesondere die Spielweise der Stürmer. Aus seiner Sicht agieren sie zu selten in den gefährlichen Räumen vor dem gegnerischen Tor. Zusammengerechnet steuerten Woltemade und Kolo Muani im bisherigen Saisonverlauf wettbewerbsübergreifend sechs Treffer und drei Assists bei.

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Auch Juventus-Trainer Luciano Spalletti äußerte sich zuletzt kritisch über sein Sturmduo. Nach dem 2:2-Remis gegen Rennes betonte er: „Ich glaube, ich kann von beiden mehr erwarten, denn ihre Qualitäten sind besser als die Leistung, die sie heute Abend gezeigt haben.“ Der Übungsleiter bescheinigte beiden zwar ein gutes Spiel, forderte jedoch mehr Einsatzbereitschaft und Tempo. So tut es auch Borriello, der in seiner Karriere für verschiedene Vereine insgesamt 340 Spiele in der Serie A absolviert hat.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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