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Bank-Frust bei Tah? Geheimtreffen mit Berater sorgt für Spekulationen
FCBinsideFCBinside·VonSebastian Mittag

Bank-Frust bei Tah? Geheimtreffen mit Berater sorgt für Spekulationen

Jonathan Tah muss beim FC Bayern derzeit um seinen Stammplatz kämpfen. Während der 30-Jährige in der vergangenen Saison noch zu den gesetzten Leistungsträgern gehörte, hat sich die Situation in der Münchner Innenverteidigung mittlerweile verändert. Vor allem Minjae Kim macht dem deutschen Nationalspieler zunehmend Konkurrenz. Nun sorgt ein Treffen zwischen Tah-Berater Pini Zahavi und den Bayern-Verantwortlichen für zusätzliche Spekulationen.

Wie der Münchner Merkur berichtet, war Zahavi beim Champions-League-Spiel gegen den FC Arsenal in der Allianz Arena zu Gast. Tah selbst saß bei der Partie zunächst auf der Ersatzbank.

Am darauffolgenden Tag soll es zu einem Gespräch zwischen dem einflussreichen Spielerberater und Verantwortlichen des Rekordmeisters gekommen sein. Ob dabei tatsächlich die sportliche Situation des Innenverteidigers thematisiert wurde, ist allerdings nicht bekannt.

Tah verliert seinen Stammplatz an Kim

Die Ausgangslage in der Bayern-Abwehr hat sich in den vergangenen Wochen spürbar verändert. Während Dayot Upamecano weiterhin als gesetzt gilt, liefern sich Tah und Kim einen engen Konkurrenzkampf um den zweiten Platz in der Innenverteidigung.

Der Südkoreaner konnte zuletzt mit starken Leistungen überzeugen und sich damit wieder in den Vordergrund spielen.

Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus sieht die Hierarchie mittlerweile klarer verteilt. „Ich glaube, alle drei werden ihre Einsatzzeit bekommen. Upamecano ist ganz sicher gesetzt, und der zweite wird entweder Kim sein oder Jonathan Tah“, erklärte der Sky-Experte.

Tah profitierte zuletzt von den körperlichen Problemen seines Konkurrenten. Sowohl gegen Freiburg als auch beim 6:1-Erfolg im DFB-Pokal gegen Magdeburg durfte der Nationalspieler von Beginn an auflaufen.

Vollständig überzeugen konnte er dabei allerdings nicht. Beim Gegentreffer der Magdeburger gelang es Tah nicht, den entscheidenden Abschluss zu verhindern.

Tah reagiert gelassen auf seine Reservistenrolle

Jonathan Tah
Foto: IMAGO

Der Innenverteidiger selbst versucht, die aktuelle Situation professionell anzunehmen.

Nach dem Pokalspiel gegen Magdeburg wurde Tah auf seine veränderte Rolle angesprochen. Seine Antwort fiel bemerkenswert nüchtern aus. „Der Trainer entscheidet, wer anfängt. Viel wichtiger ist, wie ich damit umgehe und dass ich bereit bin“, erklärte der 30-Jährige.

Auch auf die Frage, ob ihn seine jüngsten Bankplätze überrascht hätten, wollte sich der Bayern-Profi nicht näher einlassen.

Nach eigenen Angaben sei vom Trainerteam „nichts anderes kommuniziert“ worden als in der vergangenen Saison.

Das Treffen zwischen Zahavi und den Bayern-Bossen erhält vor diesem Hintergrund dennoch eine gewisse Brisanz. Schließlich könnte die veränderte sportliche Situation des Nationalspielers durchaus Gesprächsbedarf auslösen.

Konkrete Hinweise auf Wechselabsichten gibt es derzeit allerdings nicht. Zahavi betreut zahlreiche prominente Fußballprofis und steht regelmäßig mit europäischen Spitzenvereinen in Kontakt.

Für Tah dürfte deshalb zunächst die sportliche Entwicklung entscheidend sein. Bereits beim Bundesliga-Klassiker gegen Borussia Dortmund stellt sich erneut die Frage, wer neben Upamecano in der Innenverteidigung beginnen darf.

Mit einer überzeugenden Leistung könnte der 30-Jährige wichtige Argumente im Kampf um seinen Stammplatz sammeln. Sollte hingegen Kim erneut den Vorzug erhalten, dürfte die Diskussion um Tahs Rolle beim FC Bayern weiter an Fahrt aufnehmen.

Quelle: FCBinsideZum Original

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