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Gipfeltreffen in der Bundesliga: Alles Wichtige zum Klassiker FC Bayern gegen BVB
BVBWLDBVBWLD·VonIngo Krüger

Gipfeltreffen in der Bundesliga: Alles Wichtige zum Klassiker FC Bayern gegen BVB

Erster gegen Zweiter. Besser wird es in der Bundesliga aktuell nicht. Der FC Bayern München und Borussia Dortmund belegen die Spitzenränge – wieder einmal. Mit jeweils 17 Punkten haben sich beide schon ein wenig von der Konkurrenz abgesetzt. Am frühen Samstagabend (31. Oktober, 18:30 Uhr) bestreiten FCB und BVB das Top-Spiel der 8. Runde.

Im Fußball-Oberhaus standen sich beide Klubs bislang schon 114 Mal gegenüber. Mit 56:26 Siegen bei 32 Unentschieden und einem Torverhältnis von 231:141 haben die Münchener ziemlich eindeutig die Nase vorn.

In den vergangenen Jahren gingen die Schwarz-Gelben in den Duellen mit dem Rekordmeister häufig leer aus. Betrachtet man allein die jüngsten 19 Bundesligapartien, steht es 14:2 für den FC Bayern. Nur zweimal verließen die Westfalen als Sieger den Platz, und zwar 2018/19 (3:2) und 2023/24 (2:0).

Zu Beginn der aktuellen Saison trugen beide Vereine bereits den Franz-Beckenbauer-Supercup aus. Nathaniel Brown und Michael Olise schossen die Rot-Weißen mit 2:0 in Führung. Fábio Silva verkürzte noch auf 1:2. Doch dabei blieb es. Ramy Bensebaini flog in der Schlussphase mit Rot vom Platz und verbüßte seine Sperre jüngst im DFB-Pokal.

Die Dominanz des FC Bayern in der Bundesliga ist beeindruckend. In den vergangenen 50 Partien ging der Rekordmeister lediglich ein einziges Mal als Verlierer vom Platz – beim 1:2 gegen den FC Augsburg im Januar 2026. Seit inzwischen 22 Ligaspielen (17 Siege, fünf Remis) sind die Münchner ungeschlagen.

Die zweitlängste Serie ohne Niederlage im deutschen Oberhaus hält derzeit der BVB. Nach der 0:1-Pleite bei Borussia Mönchengladbach am 3. Mai 2026 ist Dortmund neun Spiele in Folge ungeschlagen und fuhr dabei sieben Siege und zwei Unentschieden ein.

Bayern-Offensive fordert Dortmunder Defensive

Dahoam eine Offensiv-Macht: Mit sage und schreibe 18 Toren in den ersten drei Bundesliga-Heimpartien dieser Saison hat der Titelverteidiger eine neue historische Bestmarke gesetzt. Beim 5:1 gegen Stuttgart, dem 7:0-Kantersieg über Union Berlin und dem jüngsten 6:1 gegen Leipzig ließ die Mannschaft ihren Gegnern nicht den Hauch einer Chance. Jetzt wackelt der nächste Rekord. Für die torreichste Bilanz nach vier Heimspielen sorgt bis heute Borussia Mönchengladbach, das in der Saison 1984/85 insgesamt 20 Mal einnetzte.

FC Bayern, BVB
Foto: Getty Images

Die Treffsicherheit des Rekordmeisters ist beeindruckend – auch im Vergleich zu Dortmund. In 41 Bundesliga-Spielen erzielte der BVB 65 Tore weniger (82) als die Münchner (147). In der aktuellen Saison wird das Ungleichgewicht noch deutlicher, denn der FC Bayern kommt auf mehr als doppelt so viele Tore (25) wie die Borussia (12).

Der BVB überzeugte bislang vor allem defensiv. 2025/26 ließen die Schwarz-Gelben nur 34 Gegentore zu, der FCB hingegen 36. Auch in der aktuellen Saison sind die Dortmunder mit gerade einmal vier Gegentreffern und bereits fünf Weißen Westen das Maß aller Dinge.

Quelle: BVBWLDZum Original

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