Vor dem Duell zwischen Bayern und dem BVB sorgt Roy Makaay mit einer Spitze für Aufsehen. Die Bayern-Legende verrät, welches Duell für ihn der wahre Klassiker ist.
Wenn der FC Bayern München und Borussia Dortmund am Samstagabend (18:30 Uhr) aufeinandertreffen, ist in Deutschland traditionell vom „Klassiker“ die Rede. Doch ausgerechnet Bayern-Legende Roy Makaay kann mit dieser Bezeichnung nur wenig anfangen. Der ehemalige Torjäger der Münchner hat eine ganz eigene Vorstellung davon, welches Duell diesen Namen tatsächlich verdient.
„Ich kenne nur einen Klassiker: In Holland Ajax gegen Feyenoord“, erklärte der 51-jährige Niederländer mit einem Augenzwinkern im Gespräch mit SPORT1. Damit spielte Makaay auf die traditionsreiche Rivalität zwischen Ajax Amsterdam und Feyenoord Rotterdam an. Dass das Aufeinandertreffen zwischen Bayern und Dortmund inzwischen ebenfalls zu den wichtigsten Spielen der Bundesliga gehört, bestreitet der frühere Nationalspieler allerdings nicht.
Während seiner Zeit beim deutschen Rekordmeister von 2003 bis 2007 sah die Situation jedoch noch deutlich anders aus. Damals gehörte der BVB nicht zu den unmittelbaren Titelkonkurrenten der Münchner, sondern bewegte sich überwiegend im Mittelfeld der Tabelle. „Zu meiner aktiven Zeit war es nicht so groß, wie es jetzt geworden ist“, erinnerte sich Makaay, der mit den Bayern zweimal die deutsche Meisterschaft gewann und 2005 Torschützenkönig der Bundesliga wurde.
Bayern gegen BVB: Makaay sieht eine deutlich gewachsene Rivalität
Statt gegen Dortmund lieferten sich die Münchner damals vor allem mit anderen Traditionsklubs spannende Duelle um die Meisterschaft. „Unsere großen Konkurrenten waren Schalke, der Hamburger SV und Werder Bremen“, stellte der ehemalige Angreifer klar.

Insbesondere die Bremer und Schalker sorgten regelmäßig für Spannung im Titelrennen. Werder Bremen sicherte sich 2004 unter Trainer Thomas Schaaf die Meisterschaft, während Schalke 2005 hinter den Bayern auf dem zweiten Tabellenplatz landete. Mittlerweile haben sich die Verhältnisse allerdings deutlich verschoben. Borussia Dortmund hat sich als einer der wichtigsten nationalen Rivalen des Rekordmeisters etabliert und kämpft regelmäßig um die Spitzenplätze.
Auch Makaay erkennt diese Entwicklung an: „In den letzten Jahren ist Dortmund immer dabei.“ Für den Niederländer besitzt das direkte Duell deshalb inzwischen eine andere Bedeutung als während seiner eigenen Karriere. Besonders dann, wenn beide Mannschaften an der Tabellenspitze stehen, bekommt das Aufeinandertreffen zusätzliche Brisanz.











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