Nach schwierigen Monaten beim FC Schalke 04 zieht Finn Porath Konsequenzen. Eine Entscheidung des 29-Jährigen könnte auf einen baldigen Abschied hindeuten.
Für Finn Porath läuft es beim FC Schalke 04 alles andere als nach Plan. Der Mittelfeldspieler spielt unter Trainer Miron Muslic sportlich keine Rolle mehr und wartet in dieser Bundesliga-Saison weiterhin auf seinen ersten Einsatz. Nun hat der 29-Jährige eine Entscheidung getroffen, die auf einen bevorstehenden Abschied hindeuten könnte.
Wie Porath am Sonntag (1. November) über Instagram bekannt gab, hat er seine Berateragentur gewechselt. Künftig wird der Schalke-Profi von ROGON vertreten. Die Agentur um Spielerberater Roger Wittmann verfügt über zahlreiche Kontakte im deutschen Profifußball und soll dem Mittelfeldspieler möglicherweise bei der Suche nach einem neuen Verein helfen.
Ein Wechsel bereits im Winter erscheint angesichts seiner aktuellen Situation durchaus denkbar. Obwohl Schalke zuletzt mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen hatte, erhielt Porath keine Einsatzminuten. Sowohl bei der Pokalniederlage gegen Dynamo Dresden (0:2) als auch beim anschließenden 0:2 gegen RB Leipzig saß er über die gesamte Spielzeit auf der Bank.
Finn Porath könnte Schalke im Winter verlassen
Seinen bislang letzten Pflichtspieleinsatz für die Profis absolvierte Porath Ende Februar. In der laufenden Saison durfte er lediglich zweimal für die Schalker U23 in der Regionalliga auflaufen. Dabei waren die Erwartungen bei seiner Verpflichtung durchaus hoch. Im August 2025 überwies Schalke rund 500.000 Euro an Holstein Kiel, um sich die Dienste des vielseitigen Außenspielers zu sichern.

Nach einem vielversprechenden Start mit einer Torvorlage gegen Bochum und dem Siegtreffer gegen Greuther Fürth verlor Porath jedoch zunehmend den Anschluss. Auch die taktische Umstellung von Muslic auf eine Viererkette dürfte seine Chancen zusätzlich verschlechtert haben. Als Schienenspieler in einer Fünferkette galt Porath ursprünglich als interessante Option. Bereits im vergangenen Sommer stand ein Abschied im Raum.
Mehrere Zweitligisten sollen laut WAZ Interesse gezeigt haben, zu einem Transfer kam es allerdings nicht. Nun könnte Bewegung in die Angelegenheit kommen. Poraths Vertrag auf Schalke läuft noch bis zum 30. Juni 2027. Damit hätten die Königsblauen im Winter letztmals die Möglichkeit, bei einem vorzeitigen Abschied eine Ablöse zu kassieren. Ob die neue Berateragentur tatsächlich einen Wechsel einfädelt, bleibt abzuwarten.









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