Joti Chatzialexiou hat erstmals öffentlich über seinen bevorstehenden Wechsel zu Eintracht Frankfurt gesprochen. Der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg tritt bei den Hessen die Nachfolge von Markus Krösche an, den es zum AC Mailand zieht. Sein Dienstantritt in Frankfurt ist für Anfang Februar vorgesehen, womöglich auch früher.
Gegenüber der Bild schilderte der 50-Jährige nach dem 3:1-Erfolg des Club beim FC St. Pauli, wie es zu dem Wechsel kam. Die Eintracht sei erst kürzlich auf ihn zugekommen, die Verhandlungen hätten dann schnell Fahrt aufgenommen. Den Nürnberger Verantwortlichen habe er die Gespräche offen mitgeteilt. Möglich wird der Wechsel durch eine Ausstiegsklausel. Die Frankfurter überweisen dem Bericht zufolge eine Summe im mittleren sechsstelligen Bereich.
Chatzialexiou setzte sich gegen Schäfer durch
Aufhorchen lässt ein Satz des Funktionärs. Er sei nicht der einzige Kandidat gewesen, vor ihm seien „noch ein, zwei andere Kandidaten im Gespräch“ gewesen. Am Ende standen zwei Namen auf der Frankfurter Liste: Chatzialexiou und Marcel Schäfer von RB Leipzig. Christoph Spycher von den Young Boys Bern war schon vorher aus dem Rennen.
Den Ausschlag gaben laut Chatzialexiou die engen Verbindungen zur Eintracht. Man kenne ihn in Frankfurt eben auch „vom Charakter her“. Der gebürtige Frankfurter war vor seinem Engagement in Nürnberg lange beim DFB tätig, unter anderem im Nachwuchsbereich.

Dass die Hessen ihn erst jetzt kontaktiert haben, wirkt allerdings fraglich. Schon im August hatte die Bild über ein Frankfurter Interesse berichtet, Chatzialexiou wies das damals zurück. Kurz zuvor hatte er sich bis 2028 an den Club gebunden.
Bis zu seinem Wechsel will der Sportvorstand alles für Nürnberg geben. Gemeinsam mit Trainer Miroslav Klose habe er dort etwas aufbauen können, dafür sei er dankbar. Wie lange er tatsächlich noch bleibt, ist offen. Die Kaderplanung für die kommende Saison dürfte Nürnberg kaum mit einem Sportchef angehen, der bereits auf dem Sprung nach Frankfurt ist.










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