Zwei der Bundesliga-Stars, die in der vergangenen Woche zweimal aufeinandertrafen, verbindet eine ganz besondere Geschichte. Die beiden HSV-Niederlagen (jeweils 1:3, erst im Pokal, dann in der Liga) stehen sinnbildlich für die unterschiedliche Entwicklung, die beide seit ihrer gemeinsamen Zeit hinlegten.
Die gemeinsame Geschichte von Otto Stange und Younes Ebnoutalib begann in der vergangenen Saison in Elversberg. In der Hinrunde kamen beide Stürmer neunmal zusammen zum Einsatz. Unter anderem ihrer Leistung ist es zu verdanken, dass die SVE am Ende der Saison in die Bundesliga aufstieg.
HSV-Talent und SGE-Star schoben das SVE-Märchen an
Stange gelangen bis zur Winterpause drei Treffer und zwei Vorlagen, Ebnoutalib sogar bemerkenswerte 12 Tore. Gewartet bis zum Aufstieg im Sommer hat keiner der beiden, sie nahmen den kurzen Weg über das Wintertransferfenster in die Bundesliga. Während die Leihe von Otto Stange vorzeitig beendet wurde und er zum HSV zurückkehrte, wechselte sein kongenialer Partner für acht Millionen Euro zu Frankfurt.

Bei der SGE lief es für den 23-Jährigen anfangs nicht gut. Nach seinem schnellen Premierentor bremsten ihn Verletzungen monatelang aus. Dafür läuft es mittlerweile umso besser: Fünf Tore in sieben Bundesligaspielen stehen zu Buche, vergangenen Dienstag netzte er außerdem im Pokal gegen den HSV. DFB-Coach Klopp belohnte seine Leistungen bereits mit einem ersten Einsatz in der deutschen Nationalmannschaft.
Stange wartet noch auf den Knotenlöser
Den ganz großen Durchbruch schaffte Stange bislang noch nicht. Der erst 19-Jährige hat natürlich noch eine Menge Zeit, sich langfristig im Oberhaus durchzusetzen, bislang wartet er aber noch auf den Durchbruch. Er kommt immerhin bereits auf 16 Einsätze in der Bundesliga, ein Tor gelang ihm noch nicht. In seinen sechs Einsätzen in dieser Saison kommt er aber immerhin auf 197 Spielminuten und wird entsprechend regelmäßiger eingesetzt als zuvor.
Sein bisheriger Karriereweg verlief jedenfalls deutlich geradliniger als beispielsweise der seines Kollegen aus Frankfurt. Ebnoutalib spielte in Stanges Alter noch in der U19 von Rot-Weiß Frankfurt und war später ein halbes Jahr vereinslos, bevor es ganz nach oben ging. Stange hingegen absolvierte bereits seine Ausbildung beim HSV und wurde bereits mit 16 erstmals für den Profikader nominiert.










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