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HSV hofft auf Rückkehrer: Wer gegen Gladbach dabei sein könnte
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

HSV hofft auf Rückkehrer: Wer gegen Gladbach dabei sein könnte

Nach wettbewerbsübergreifend drei Niederlagen in Folge und dem Abrutschen auf Tabellenplatz 15 könnte der HSV ein paar positive Neuigkeiten vertragen.

Vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Freitag, 20.30 Uhr) dürfen gleich mehrere angeschlagene Profis auf eine Rückkehr hoffen. Besonders in der Defensive wäre jede zusätzliche Option für Merlin Polzin willkommen.

Die besten Chancen auf ein Comeback besitzt Sebastiaan Bornauw. Der Abwehrchef hatte sich beim Pokalspiel gegen Frankfurt (1:3) nach einem Zusammenprall mit Eintracht-Torhüter Noah Atubolu Kopf- und Kieferbeschwerden zugezogen und verpasste deshalb auch das Bundesliga-Wiedersehen. Polzin hatte bereits vor der Partie auf eine Rückkehr gehofft, wollte allerdings kein Risiko eingehen. „Es hat leider nicht gereicht. Wir wollten kein Risiko eingehen“, erklärte er (via Bild) nach Abpfiff. „Ich hoffe, dass er uns in der anstehenden Trainingswoche wieder zur Verfügung steht.“

HSV gegen Gladbach mit Capaldo und Poulsen?

Auch Nicolás Capaldo könnte rechtzeitig wieder fit werden. Der Argentinier fehlte in den letzten Begegnungen mit einer Oberschenkelzerrung. Seine Rückkehr wäre für den HSV insbesondere mit Blick auf die zuletzt spürbar fehlende defensive Stabilität wertvoll. „Ich hoffe, dass wir durch ihn noch mal ein Energielevel zurückbekommen“, ergänzte Polzin.

Nicolas Capaldo
Foto: IMAGO

Weniger klar ist die Situation bei Yussuf Poulsen. Der dänische Angreifer kämpft weiterhin mit Hüftproblemen. Ob es bereits für das Aufeinandertreffen mit Gladbach reicht, konnte der HSV-Coach noch nicht sagen: „Bei ihm müssen wir schauen, ob ein Einsatz schon möglich ist. Heute ist das noch schwer einzuschätzen.“

Unabhängig von den möglichen Rückkehrern bleibt die Personalsituation angespannt. Nicolai Remberg, Bilal Nadir und Fabio Vieira fallen weiterhin längerfristig aus. Polzin machte deutlich, wie sehr die zahlreichen Ausfälle die Arbeit erschweren: „Es hilft natürlich nicht, wenn du permanent umbauen musst.“ Gerade deshalb käme eine kleine Comeback-Welle vor der anschließenden Länderspielpause zur rechten Zeit.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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