Der Asien-Pokal, der Anfang 2027 in Saudi-Arabien stattfinden sollte, wurde aufgrund des Konflikts im Nahen Osten verschoben.
Nach einem Monat voller Spekulationen im Anschluss an den Anschlag auf den internationalen Flughafen von Riad bestätigte der asiatische Fußballverband (AFC) am Dienstag, dass das Turnier um elf Monate verschoben wurde.
Das neu angesetzte Turnier soll kurz vor Weihnachten im Jahr 2027 beginnen. Mit dem Anpfiff am 23. Dezember und dem Finale am 21. Januar 2028. Das könnte vor allem Teams aus der Bundesliga freuen, denn somit fällt ein sehr großer Teil des Turniers in die Winterpause.
Asien-Pokal wird auf das Ende des Jahres geschoben
„Das Organisationskomitee des AFC-Asien-Cups hat zugestimmt, das wichtigste Turnier der Nationalmannschaften angesichts der aktuellen außergewöhnlichen Umstände, die sich aus den Entwicklungen in der Region ergeben – darunter erhebliche logistische Schwierigkeiten und Reiseeinschränkungen –, zu verschieben“, erklärte die AFC in einer Stellungnahme.
Und weiter: „Es sind außergewöhnliche Umstände eingetreten, die die Organisation und Durchführung des Wettbewerbs wie ursprünglich geplant unmöglich machen, sodass die Verschiebung im Interesse aller teilnehmenden Mannschaften, Offiziellen, Zuschauer und anderer Beteiligter notwendig ist.“
Die anvisierten neuen Termine muss die FIFA allerdings noch genehmigen. Angesichts der Umstände scheint das aber sehr gut vorstellbar sein. Die Eignung Saudi-Arabiens als Austragungsort des Turniers ist seit dem Anschlag auf den Flughafen von Riad durch die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen ohnehin ein heiß diskutiertes Thema. Eine Frage, die sich stellt: Gibt es überhaupt eine Garantie, dass sich die Dinge bis zum nächsten Winter positiv verändern? Das Thema bleibt also auf der Agenda.









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