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Ärger nach Last-Minute-Gegentor: TSG-Coach Ilzer hadert mit Remis und warnt vor Schalke
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonIngo Krüger

Ärger nach Last-Minute-Gegentor: TSG-Coach Ilzer hadert mit Remis und warnt vor Schalke

So ganz glücklich dürften sie in Sinsheim gerade nicht sein. Am Donnerstagabend (5. November) sah alles nach einem Auswärtssieg der TSG Hoffenheim aus. In Überzahl führte der Bundesligist mit 1:0 gegen Crystal Palace. Doch am Ende stand lediglich ein 1:1 auf der Anzeigetafel. „Da müssen wir aufarbeiten, woran es lag“, ärgert sich Christian Ilzer (49) auch am Tag danach.

Aufgrund der anhaltenden Verletzungsmisere ist Ilzer gezwungen, sein Team Woche für Woche umzubauen. Auch in der Europa League lief der TSG-Trainer nicht gerade mit seiner Wunschelf auf. „Auf der einen Seite bin ich stolz auf die Mannschaft und die gestrige Leistung. Wir haben in einer Phase, die nicht einfach ist, Charakter und Verantwortung gezeigt“, lobt er auf der Pressekonferenz vor dem Schalke-Duell seine Spieler.

Doch er sagt auch: „Auf der anderen Seite sind wir natürlich enttäuscht, dass wir die gute Leistung nicht in einen Sieg ummünzen konnten.“ Ilzer stellt klar: „Nur gute Leistungen zu zeigen, reicht uns nicht. Wir wollen auch die Siege mitnehmen.“

Gegen den Tabellen-18. der Premier League ging Hoffenheim durch Alexander Prass (25) früh nach sieben Minuten in Führung. Als Palace-Mittelfeldmann Adam Wharton (22) in der 77. Minute vom Platz flog, deutete vieles auf einen Erfolg der Sinsheimer hin.

Dickes Lob für Muslic

Doch der Fußballgott hatte anderes mit den Gästen vor. In der ersten Minute der Nachspielzeit verlor die Defensive der Gäste den ehemaligen Frankfurt-Profi Daichi Kamada (30) aus den Augen. Sein abgefälschter Schuss passierte TSG-Keeper Oliver Baumann unglücklich durch die Beine und schlug zum 1:1-Endstand in den Maschen ein.

Christian Ilzer
Foto: Getty Images

In die Partie gegen den Vorletzten der Bundesliga gehen die Hoffenheimer als Favoriten. Doch Ilzer hebt warnend den Finger: „Tabellenkonstellationen gewinnen oder verlieren keine Spiele.“ Ihn beeindruckt die Arbeit seines Landsmannes. „Miron Muslic macht bei Schalke einen hervorragenden Job als Trainer“, urteilt der 49-Jährige, der seit November 2024 bei der TSG in der Verantwortung steht.

„Schalke spielt mit einer unglaublichen Intensität und ist enorm zweikampfstark“, zeigt er sich durchaus beeindruckt von den Auftritten des Revierklubs. Daher müsse seine Elf in den „kommenden zwei Tagen Energie und Intensität“ generieren, um ihre „maximalen Stärken auf den Platz bringen zu können“.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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