Antony steht heute bei Betis Sevilla unter Vertrag, hätte im vergangenen Sommer aber auch beim FC Bayern unterschreiben können. Trainer Vincent Kompany warb telefonisch um den Brasilianer. Der 26-Jährige entschied sich trotzdem gegen einen Wechsel nach München.
Wie weit die Münchner in ihren Bemühungen gingen, hat der Offensivspieler nun selbst öffentlich gemacht. In einem Interview mit der Sport BILD erinnerte er sich an den Kontakt mit dem Bayern-Trainer und daran, wie er das Werben aufgenommen hat.
„Das war natürlich eine große Ehre. Ich habe großen Respekt vor Bayern München und auch vor Vincent Kompany. Er ist ein Trainer, den ich sehr schätze. Wenn ein Verein wie Bayern Interesse zeigt und der Trainer persönlich anruft, bedeutet das einem Spieler sehr viel“, sagte Antony.
Zu einem Transfer kam es dennoch nicht. Der Flügelspieler zog Betis Sevilla vor, wo er zuvor schon als Leihspieler aufgelaufen war. Bei Manchester United hatte er zuvor eine schwierige Phase durchlebt, in Spanien fand er sportlich wieder Tritt.
Familie entschied bei Antony mit
Die Gründe für die Absage lagen nach seinen Worten vor allem im Privaten. „Das war eine Entscheidung, die ich gemeinsam mit meiner Familie getroffen habe. Ich befand mich damals in einer schwierigen Phase meines Lebens und benötigte einen Ort, an dem ich wieder glücklich werden konnte“, erklärte der 26-Jährige.

Betis sei für ihn der passende Klub gewesen, betonte Antony. Bereut habe er den Schritt bis heute nicht. Der Anruf des Bayern-Trainers belegt dennoch, dass sich die Münchner ernsthaft mit einer Verpflichtung befasst hatten.
Diaz trifft 30-mal für den Rekordmeister
Für die linke Offensivseite holte der FC Bayern stattdessen Luis Diaz. Der Kolumbianer fand sich rasch zurecht und zählte unter Kompany zu den prägenden Angreifern. In seiner ersten Spielzeit in München kam er wettbewerbsübergreifend auf 30 Tore.
Antony wiederum qualifizierte sich mit Betis für die Champions League und spielt damit in dieser Saison ebenfalls auf europäischer Bühne. Dass er dem FC Bayern absagte, stellt er im Rückblick nicht infrage.











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