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Bayern wollte 125-Millionen-Star! Eberl enthüllt, warum der Transfer scheiterte
FCBinsideFCBinside·VonSebastian Mittag

Bayern wollte 125-Millionen-Star! Eberl enthüllt, warum der Transfer scheiterte

Bradley Barcola wechselte im Sommer für 125 Millionen Euro zum FC Liverpool. Nun bestätigt Max Eberl, dass auch der FC Bayern am Franzosen interessiert war.

Der FC Bayern hat sich in den vergangenen Jahren intensiv mit Bradley Barcola beschäftigt. Der französische Offensivstar wechselte in diesem Sommer für 125 Millionen Euro von Paris Saint-Germain zum FC Liverpool. Für die Münchner war diese finanzielle Größenordnung allerdings nicht darstellbar.

Sportvorstand Max Eberl hat das frühere Interesse der Bayern im Interview mit der Sport BILD bestätigt. Dabei verriet der 52-Jährige, dass seine Verbindung zu Barcola sogar noch weiter zurückreicht: „Ehrlicherweise kenne ich Bradley schon aus meiner Zeit in Leipzig. Ich wollte ihn zu RB holen. Wir waren damals zusammengesessen und haben darüber diskutiert. Damit habe ich eine engere Beziehung zu Bradley gehabt. Es war also schon immer Interesse da“, verriet er.

Auch nach Eberls Wechsel zum FC Bayern blieb Barcola offenbar auf dem Radar. Der französische Nationalspieler hatte sich bei PSG zu einem der begehrtesten Offensivspieler Europas entwickelt.

Barcola war den Bayern letztlich zu teuer

Eberl bestätigte, dass sich die Münchner konkret mit dem 24-Jährigen beschäftigt hatten: „Natürlich haben wir uns auch bei Bayern mit Bradley beschäftigt. Aber wenn man solche Summen hört, dann ist das für uns zu viel gewesen.“

Liverpool griff dagegen tief in die Tasche und überwies 125 Millionen Euro für Barcola nach Paris. Eine Größenordnung, in die der FC Bayern nicht vorstoßen wollte.

Stattdessen investierten die Münchner im vergangenen Sommer in Luis Diaz. Auch der Kolumbianer war kein günstiger Transfer, bewegte sich laut Eberl finanziell aber auf einem anderen Niveau.

Bradley Barcola
Foto: IMAGO

„Mit Luis Diaz haben wir eine Entscheidung gefällt, die auch kostspielig war, aber in einer anderen Dimension als Bradley. Zudem ist Diaz ein Spieler, für den die Menschen ins Stadion kommen. Wir sind extrem glücklich mit ihm“, erklärte der Bayern-Boss.

Grundsätzlich schließt Eberl Mega-Transfers für den deutschen Rekordmeister jedoch nicht aus. An anderer Stelle des Interviews machte der Sportvorstand deutlich, dass der FC Bayern finanziell durchaus in der Lage sei, große Ablösesummen zu bezahlen, wenn die Verantwortlichen vollständig von einem Spieler überzeugt sind.

Bei Barcola lag die Schmerzgrenze jedoch deutlich unter den letztlich gezahlten 125 Millionen Euro. Bayern entschied sich für Diaz – während der frühere Münchner Transferkandidat seine Karriere nun beim FC Liverpool fortsetzt.

Quelle: FCBinsideZum Original

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