Nach dem späten 1:1-Ausgleich von Manchester United gegen den FC Fulham am Wochenende wütete Alvaro Arbeloa über die Schiedsrichterleistung.
Es war ein bitterer Nachmittag für den abstiegsbedrohten FC Fulham. Nach Führung durch ein Eigentor des United-Abwehrspielers Lisandro Martinez kamen jene Red Devils in der 89. Minute nochmal vors Tor und erzielten den 1:1-Ausgleichstreffer. Zuvor hatte das Team von Michael Carrick wegen eines vermeintlichen Fouls an Harry Maguire an der Mittellinie einen Freistoß zugesprochen bekommen.
Genau diese Szene ärgerte Fulham-Coach Arbeloa nach Schlusspfiff besonders. Am Mikrofon von Sky Sports warf der spanische Trainer den Schiedsrichtern vor, eine Niederlage des gegnerischen Klubs möglichst zu verhindern. Auch, weil United am letzten Spieltag im Derby gegen ManCity wegen eines Schiedsrichter-Fehlers benachteiligt worden war.
Arbeloa nach Foul-Entscheidung sauer auf Schiedsrichter-Team
So empfand Arbeloa empfand den Freistoß nach dem Foul von Cesar Palacios an United-Star Maguire als zu großzügig und behauptete, Schiedsrichter Michael Oliver und sein Schiedsrichterteam hätten „alle Fouls“ zugunsten von United gepfiffen.
„Alle Fouls für sie“, sagte der 43-Jährige am Sonntag empört. „Man sieht es schon vor dem Tor: das Foul an Maguire – der wiegt 100 Kilo. Jede Entscheidung fiel zu ihren Gunsten.“ Arbeloa glaubte, dass das Verhalten der Schiedsrichter aufgrund der Fehler zu Ungunsten der Red Devils am vergangenen Spieltag beeinflusst wurde. „Ich wusste schon nach dem Spiel gegen Man City, dass sie Manchester United hier nicht verlieren lassen würden. Wir hätten ein bisschen mehr verdient gehabt.“
Gerade die Enttäuschung über die ausgebliebenen, aber so wichtigen drei Punkte waren dem Trainer von Fulham anzumerken: „Wir waren so nah dran. So, so nah dran. Wir hatten wieder ein bisschen Pech. Wir wussten, dass es gegen diese große Mannschaft schwierig werden würde. Außerdem wussten wir, was letzte Woche passiert ist. Wir haben gesehen, wie sich die Schiedsrichter während des gesamten Spiels verhalten haben, daher war es ein schwieriges Spiel.“

Wenig später ruderte Arbeloa auf der Pressekonferenz in seiner Ausdrücklichkeit wieder ein wenig zurück: „Mein Englisch ist nicht so gut. Vielleicht drücke ich mich schlecht aus, und ich ziehe es vor, nichts über die Schiedsrichter zu sagen, weil man ja nie weiß.“ Letztendlich sagte der ehemalige Real-Coach: „Man weiß ja, wenn man so ein Spiel unentschieden spielt, ist man vielleicht ein bisschen frustriert.“










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